. . . konnte ich heute morgen schnell ein paar Fotos des nächsten Handschuhvergnügens machen. Die Färbung finde ich betörend. Alexandra Abu-Toboul von der
Zauberwiese hat sie "Stillleben" genannt, ich hätte ihr den Namen "Amselei" gegeben.
Im Sommer konnte ich Amseleier bewundern (leider in einem zerstörten Nest), die genau diesen Farbton hatten.
Das Garn ist ein wunderbar feines Kammgarn, organic merino aus Neuseeland mit einer Lauflänge von 440m/100g. Die Zauberwiese bietet ein weiteres dickeres organic yarn an (Frau Abu-Toboul war gern bereit, mir das GOTS-Zertifikat zu zeigen).
Die Handschuhe stricke ich mir statt "auf den Leib" "auf die Hand". Da das Garn sehr zart ist, habe ich mehr Maschen angeschlagen, als ich es für Sockenwolle getan hätte und Nadelstärke 2,25 gewählt.
Hier habe ich die alte Handschuhtabelle aus dem
Burda-Heft von 97 mit dem Basic-Daumen von
Ewa Jostes kombiniert, den ich gern mal ausprobieren wollte. Der Daumen gefällt mir sehr gut, läßt sich leicht stricken und sieht nicht so klobig aus, wie ein "normaler" Daumenkeil, der an der Hand allerdings auch sehr gut sitzt (und aussieht).
In der Tabelle für diesen Daumen steckt ein Fehler (in der von mir gewählten Größe zumindest), der zum Glück keine schädlichen Auswirkungen hatte, da ich ihn rechtzeitig bemerkt habe.
Die Bausteine des Baukastensystems haben mich regelrecht erschlagen, ich weiss nicht, ob ich als ungeübter Stricker durchgestiegen wäre.
Das Burda-Heftchen schafft auf zwei Seiten auch Anfängern das Stricken von Fingerhandschuhen beizubringen.
Das Buch von Ewa trägt jedoch viel Basiswissen und Tipps rund ums Stricken zusammen, von dem jede Strickerin profitieren kann.
Schwierig, die eigene Hand zu fotografieren :-) - die kleine Canon Ixus zeigt die Farbe nicht so schön wie ihre große Schwester, mit der ich die anderen Fotos gemacht habe.