Zugegeben, aufgeräumt ist er nicht, mein Garten, dafür aber größer als bisher, denn ich konnte ein Stück Erde dazu pachten. Es viel zu entdecken, wenn man genauer hinsieht. Nach den letzten Regentagen wächst nicht nur das Wildkraut, Melde z.B., die regelmäßig beerntet und gegessen wird, sondern auch zarte Grünspargelpflänzchen (Hoffnungsträger für die erste Ernte 2016), Dahlien, Königskerzen, Färberwaid, Färberkamille, Mangold in vielen Farben, Erdbeeren, Kartoffeln, Zucchini, Rhabarber (heute den letzten Kuchen backen? Johanni ist Ernteschluss), Rauke, Tagetes, Johannisbeeren . . .
Die Mädchen haben grade Beeren geerntet und ich freue mich auf Joghurt mit Früchten.
| Im Hintergrund die Heckenblutbuche für Grünfärbungen |
Waidsamen reifen heran, im Vordergrund blüht die Salatrauke . . .
| diese Dahlie wird bronzefarbene Riesenblüten hervorbringen |
. . . und hier die ersten Dahlienknospen für künftige Orangefärbereien.
Es stürmt und regnet immer wieder, aber mich zieht es hinaus, um meine Färberkamille zu beernten.
| Eingang zum "Büro" der Stockumer Wollwerkstatt |
| der "Raubritter" vor dem Gartenschuppen |
Nun habe ich meine Färberkamillenblüten geerntet, in einem Edelstahlschüsselchen mit kochendem Wasser überbrüht, das selbe mit den Blüten meiner 4 rotblühenden Topfdahlien in einem anderen Edelstahlschüsselchen getan und . . . voilá . . . ein Strang Lacegarn bekennt Farbe.
Bei dem Wind heute trocknet auch endlich die widerspenstige Seide, die ich am Freitag mit getrockneten Blutpflaumenblättern von letztem Jahr gefärbt habe.