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11. Oktober 2012

Heimische Schafrassen und ihre Wolle


Stricken, Spinnen und Färben, der Umgang mit dem Material Wolle, sind für mich Tätigkeiten, die ich nicht missen möchte, die mein Leben bereichern. Ich war irritiert, als ich anfing mich näher damit zu beschäftigen, wo die Wolle herkommt, mit der ich so gern umgehe, wie die Tiere gehalten werden, denen wir die Wolle verdanken und nicht zuletzt welchen Risiken Menschen im Bereich der Wollindustrie außerhalb Europas teilweise ausgesetzt sind. Wie eine aufziehende dunkle Wolke nahm mir das zunehmende Wissen darüber die Freude an meiner Lieblingsbeschäftigung. 
Aber die Sonne scheint wieder. Es gibt Alternativen,  sowohl im Bereich der Wolle aus kontrolliert biologischer Tierhaltung als auch bei Wolle, deren Produzenten, die Schafe, in der Landschaftspflege tätig sind oder aus Kleinherden von Hobbyhaltern stammen (wie die Tiere meiner Nachbarin).
Besser als hier und hier  kann man es wohl nicht erklären, warum der Kauf dieser Wolle sinnvoll ist, auch wenn die Wolle nicht (ausschließlich) aus kontrolliert biologischer Tierhaltung stammt.
Umgekehrt ist es aber so, dass Biolandschäfereien (deren Schafe zur Landschaftspflege eingesetzt werden und deren Fleisch vermarktet wird) ebenfalls ihre Wolle einbringen.
Wer jetzt neugierig geworden ist, sollte mal auf diesen Seiten stöbern.


Viel Spaß dabei!
Ach, ja, Ergänzungen und Anmerkungen von euch sind hochwillkommen!

Unbedingt ergänzen möchte ich  diese Seite aus Südtirol, auf die Ilona in ihrem Kommentar verwies, wunderschöne Fotos und tolle Wolle. Die Kardiermaschine ist 200 Jahre alt!

Naturwoll