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22. November 2013

Immer Ärger mit dem faulen Käthchen . . .


Am Dienstag habe ich beim Spinntreffen ein Singlegarn mittels chain- bzw. navajoply verzwirnt.
Das Singlegarn lag komprimiert auf der Spule des WooLee Winders. Auf die kleine WooLee Winder Spule passen 200g! Wolle. Die Spule ist genauso groß wie die kleinen normalen Lendrumspulen. Beim Verlinken habe ich grade gesehen, dass es nun auch einen großen WooLee Winder Spinnflügel für das Lendrum gibt, der den Plying fluyer ersetzen kann. Oh Mr. Lee, führe mich nicht in Versuchung. Da muss ich erstmal sparen, außerdem habe ich so viele spinnerte Wünsche derzeit (sogar ein weiteres Spinnrad geistert mir im Kopf herum).

Aber nun zum nervenden Käthchen. Die Lazy kate des Lendrums begeistert mich nicht, denn beim Zwirnen ruckeln und stocken die Spulen. Je weniger Garn auf der Spule ist, umso schneller sich die Spule drehen muss, umso häufiger stockt sie oder bleibt gar stehen. Das nervt und stört flüssige Bewegungsabläufe ungemein. Besonders, wenn man beim chain ply damit beschäftigt ist mit den Fingern zu häkeln.
Ludger, unser spinnerter Mann, nahm das Problem in Augenschein und vermutet, dass es daran liegt, dass die Metallstäbe kürzer sind als die Spulen, die Spulen also zum Verkanten neigen. 

Haben andere Lendrum-Besitzer dieses Problem auch?

Wie komme ich nun an ein gescheites Käthchen mit den richtigen Maßen?



Das  fertige Garn ist trotzdem schön geworden, auch wenn ich doch öfter mal innehalten musste, um die Spule zum Weiterdrehen zu bewegen.
Die Färbung auf Süddeutscher Merinowolle stammt von Géraldine. Das fertige Garn wiegt 182g und hat eine Lauflänge von 220m (121m/100g).
Da ich grade soviele strickerische Baustellen habe, ist es im shop gelandet.