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7. April 2015
Monströse Großprojekte . . .
. . . fordern (zeitlichen) Tribut. Nach der Fair-isle-Tam war mir nach "mindless knitting" - und da mir nach Frühling war, schlug ich eine(n) Aurinko aus gut abgelagertem, von mir vor zwei Jahren mit Säurefarben gefärbten Kammgarn an.
Als ob das nicht genug wäre, wuchs noch die Lust einen Reisenden anzuschlagen.
Immerhin, die finnische Sonne habe ich heute abgekettet. Sie liegt grade in der Badewanne und entspannt sich. Jetzt habe ich endlich das lange Nadelseil frei, um die blaue Riesentüte mal probeweise überzustreifen.
Da musste dann aber doch zwischendurch diese kleine Nettigkeit (nein, ich werde nicht wieder Oma) für das schnelle Erfolgserlebnis her.
Mangels Cochenille färbten die Assistenten vom Osterhasen ihre Eier dieses Jahr mit Zwiebelschalen, was zu einem schönen Rostrot auf den weißen Eiern führte - nicht zu vergessen die Farben, die die Blätter auf das Ei brachten. Diese drei Exemplare sind vom Großfamilienbrunch über geblieben. Habt eine gute Zeit!
21. Januar 2014
Ich gebe es zu, ich bin im Mützchenfieber
Meine Enkelkind brauchte eine neue Quynnmütze (ravelry-Anleitung) und Oma strickte . . . Zunächst schlug ich irrtümlich eine Größe an, die der junge Mann schon auf Lager hat, die aber noch zu groß ist.
So wurde improvisiert, denn die Anleitung sieht eine Zwischengröße nicht vor. Das Mützchen, mit 66 angeschlagen, wurde heute übergeben und passte genau auf seinen Kopf und verwandelte ihn in einen süßen Zwerg.
Gestrickt sind beide Mützen aus Noro Kureyon in einer meiner Lieblingsfarbnummern, der 150. Ich habe zum Glück davon noch ein paar Knäuelchen, ist eine Auslauffarbe, wenn man sie überhaupt noch bekommt.
Da Julian ja bereits ein Mützchen in der größeren Größe hat, kommt diese in den shop. Hier finde ich auch den Farbverlauf besonders gelungen (da habe ich mit der Neukombination von Knotenknäueln etwas nachgeholfen ;-) ).
15. Januar 2014
Noch ein Quynnmützchen . . .
Weil es so viel Spaß macht, habe ich direkt noch ein etwas größeres Wollhelmchen aus der weichen handgesponnenen Wolle gestrickt. Jetzt ist aber erst Mal mein kleiner Enkel dran, dessen erste Quynn-Mützchen, die er viel getragen hat, nun zu klein geworden sind.
12. Januar 2014
Zuckerstangenmützchen
Das ist aus dem kleinen Strang Zuckerstangenwolle geworden. Ein zuckersüßes Zuckerstangenmützchen, das von der bezaubernden Clara präsentiert wird. Die Puppenclara wohnt seit Freitag bei uns und hat aller Herzen im Sturm erobert.
17. November 2013
Jetzt ist er schon 9 Tage alt . . .
| Omafreuden |
Hach, es ist wirklich toll Oma zu sein. Als nächstes Babystrickwerk werde ich mich an Pepita von Martina Behm wagen. Ich habe dazu sogar vor einiger Zeit eine Wollmeise im Internet-Auktionshaus erstanden. Gleich besuche ich die kleine Familie, der es sehr gut geht.
Ganz herzlichen Dank für eure zahlreichen guten Wünsche zu Julians Geburt!!!
Ganz herzlichen Dank für eure zahlreichen guten Wünsche zu Julians Geburt!!!
10. September 2013
Endlich fertig - das Baby-Schlüttli
Der Geburtstermin meines Enkelsohnes rückt näher und näher. Seine Eltern haben grade den Umzug aus der WG in die traute Zweisam- bzw. Dreisamkeit bewältigt. Heute steht ein Besuch beim Möbelschweden an, denn die Küchenzeile hat in der neuen Wohnung zu kurze Beine (bwz. ist der Fliesenspiegel höher). Ich kann nun damit beginnen Bodies und Strampler zu sichten und zu waschen, die ich vor 5 Jahren noch für meine jüngste Tochter brauchte und die ich nun an meinen Sohn für seinen Sohn weitergeben kann. Ich freue mich!
Gestern abend habe ich dann endlich meine Knopfkiste gesichtet und das Schlüttli fertiggestellt, indem ich Perlmuttknöpfe angenäht habe. Meine große Tochter meinte, Perlmutt passe gut zu den Meeresfarben (die Alternative wären blau gefärbte Steinnussknöpfe gewesen).
Den Kammzug, handgefärbt von Géraldine auf GOTS-zertifizierter Merinowolle, hat sich Eva für ihr Baby ausgesucht und ich bin gespannt, wie er ihr versponnen und verstrickt gefällt. Die Wäsche hat das Jäckcken gut überstanden. Das versponnene Garn hatte ich extra heiss und ruppig gewaschen, um es etwas vorzufilzen, um späteres unerwünschtes Filzen zu vermeiden.
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31. August 2013
Auf die letzten Meter reichte jetzt das Garn nicht . . .
. . . und so habe ich grade noch ein paar Meter gesponnen und werde das Singlegarn gleich zu einem Dreifachgarn verzwirnen. Ich hatte wirklich gehofft, dass die beiden Strängchen, die ich bei den letzten beiden Spinntreffen produziert hatte, ausreichen würden. Gestern abend habe ich dann die Ärmel gestrickt und mich geärgert, dass es eben doch zuwenig war. Ich möchte mich mal wieder ganz in Ruhe ans Rad setzten und spinnen. Aber dann ruft der Garten (da SCHREIEN die Dahlien), ab und an auch die Arbeit (vom Haushalt rede ich lieber jetzt mal gar nicht), Kinder groß und klein . . .
Jetzt wird aber gezwirnt und dann soll das Schlüttli heute fertig werden.
14. August 2013
Das neue Schlüttli wächst . . .
| Maschen-Bild |
. . . und ich habe bis auf 10 cm das gestern gewickelte Knäuel verstrickt. Obwohl ich meiner handgesponnenen Wolle gestern sehr kritisch gegenüberstand, bin ich nun sehr zufrieden. Die störenden Abschnitte im Garn fallen im Gesamtbild nicht auf. Das Gestrick hat eine sehr angenehme Haptik - sehr griffig und weich. Da ich das Garn beim Waschen extra ruppig behandelt habe (sehr heiss gewaschen, kalt und heiss im Wechsel gespült) mit dem Ziel, es etwas anzufilzen, um den unfreiwilligen Filzvorgang beim nötigen späteren Waschen des Jäckchens gering zu halten, hoffe ich, dass es die geplante Wäsche nach der Fertigstellung in der Waschmaschine gut übersteht (und die folgenden, wenn das Baby da ist).
11. August 2013
Mutig . . .
. . . habe ich dieses Babygestrick grade in die Waschmaschine befördert. Ich wollte gern etwas ganz schlicht Schönes mit Rosy Green Wolle stricken und da ich von dem naturfarbenen Garn die ausreichende Menge da hatte, startet meine Enkelstrickserie (neben den Söckchen und Mützchen, die ihr schon kennt) mit diesem Öko-Baby-Schlüttli. Die Kokosnuss-Knöpfe hat mein Sohn aus der Knopfkiste ausgesucht. Eine gute Wahl, wie ich finde. Sie zierten vor Jahren mal eine Strickjacke von mir.
Das Garn ist maschinenwaschbar und viele Strickerinnen schwören ja darauf, dass Waschen mit einem guten Wollwaschgang in der Maschine schonender sei, als mit der Hand.
Ein Schlüttli wollte ich stricken und landete bei meiner Suche nach einer Anleitung beim Puerperium Cardigan. Allerdings habe ich schnell realisiert, dass ich bei der Lauflänge der Rosy Wolle die erweiterte Anleitung brauchen würde.
Gestrickt habe ich das Jäckchen nun nach den Angaben für die kleinste Größe für 4ply/fingering weight. Nicht zufrieden bin ich mit meinem Strickbild, das bei den rundgestrickten Ärmeln sehr schön ist. Da fällt der in Hin-und Rückreihen gestrickte Köperteil deutlich ab. Wahrscheinlich müsste ich wirklich mal ausprobieren, die linken Maschen mit einer kleineren Nadelstärke zu stricken, statt mich darauf zu konzentrieren, die linken Maschen fester zu stricken, denn das stört doch sehr den fliessenden Ablauf. Wie handhabt ihr das? Ich hoffe, jetzt, dass sich das Maschenbild durch die Wäsche bessert.
15. Juli 2013
Der ultimative Neugeborenen-Quynn
Es zeichnet sich ein Ende der hartnäckigen Familienkrankheit ab. Heute bleiben alle noch zu Hause, aber es ist keinem mehr schlecht und die ganz große Schlappheit lässt nach. Aus einem von Géraldine gefärbten Kammzug (@Geraldine: Mir ist wieder eingefallen, was es war, nämlich Polwarth-Seide), versponnen am Sonntag auf dem Hilshof, anschließend teilweise aus dem Knäuel verzwirnt (und da gab es leider wieder Fadensalat, sodass ich zur Schere griff), entstand dieser himmlisch-blaue Strang. Da das Garn so weich und vor allem glatt ist, wollte es sich auf dem Knäuelwickler gar nicht wickeln lassen und rutschte effektvoll auseinander, als ich Gästen von Ute in der Wollwerkstatt die Funktion dieses Geräts zeigen wollte.
Da mir Zweifel kamen, ob das kleine Quynn-Mützchen aus Noro Kureyon für ein ganz kleines Baby nicht doch zu kratzig ist (obwohl Kureyon nach dem Waschen wirklich deutlich weicher wird), strickte ich vorgestern, als es mir stundenweise besser ging, dieses kleine, wirklich kuschelweiche Exemplar.
8. Juli 2013
Quynn für Ella :-)
Fünf Stunden bei Sommerwetter im Stau und zähfließendem Verkehr stehen? Mit Strickzeug kein Problem. Am Freitag entführte mich mein Mann nach Bad Mergentheim in den Schlosshof zum Mark Knopfler Open-air-Konzert. Wir waren genau 2 Minuten vor Konzertbeginn da und es war wirklich sehr, sehr schön.
Auf der Hinfahrt entstand Quynn-Mützchen Nr. 1, auf der Rückfahrt die größere Version. Quynn passt der vielgeliebten Ella - und das ist gut so. Denn dann wird das Mützchen auch meinem Enkelsohn passen, der, wenn hoffentlich alles gut geht, Ende Oktober das Licht der Welt erblicken wird.
Und da so ein Köpfchen schnell wächst, habe ich es direkt in 2 Größen gestrickt.
Auf die Schnelle hatte ich nur ein Nadelspiel in 4,5 mm (wie in der Anleitung angegeben) gefunden. Ich verstricke Noro Kureyon aber lieber mit 5 mm aufwärts. So habe ich nicht die kleinste Größe gewählt, sondern die zweite und dritte. Ich finde diese Mützenkonstruktion genial. Das Stricken macht Lust auf mehr.
20. Mai 2013
Stets findet Überraschung statt . . . .
. . . Da, wo man´s nicht erwartet hat (Wilhelm Busch).
Diese Karte bekamen wir von den Eltern der Freundin meines Sohnes ;-).
Jetzt lasst euere Fantasie mal spielen . . .
Wenn weiterhin alles gut geht, werde ich im Herbst mit 46 Jahren Oma. Zwar sind die werdenden Eltern noch recht jung (22 und 23), aber sie freuen sich und sind miteinander glücklich. Ich hoffe, dass sie es, so wie sie es sich vorstellen, schaffen, Studium und Elternschaft zu bewältigen. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es nicht immer einfach ist.
Aber ganz egoistisch betrachtet, finde ich es toll, wieder ein Baby in der Familie zu haben, nicht nur für mich, sondern auch für die dann 5-jährige Tante, meine jüngste Tochter.
Von der strickerischen Seite her betrachtet, führte diese Nachricht (ich weiß es seit Mitte März) zu einer Flut von Neugeborenensöckchen, von denen ich stellvertretend diese Exemplare zeige.
Passend zum geliebten Tarnhosenoutfit des werdenden Vaters, der leidenschaftlicher Metalschlagzeuger ist, entstanden aus den Resten der "Huskyfärbung" von Martina diese Söckchen.
Diese Exemplare hingegen hat sich die werdende Mutter, die, wie man hier sieht, Grün und Blau liebt, direkt mitgenommen.
Habt einen schönen Pfingstmontag!
25.05.13: Danke für eure netten Worte und Glückwünsche :-)
29.05.13: Das Knöpfchen möchte uns überraschen und hat seinen Eltern bei der letzten Vorsorgeuntersuchung nicht zeigen wollen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist
25.05.13: Danke für eure netten Worte und Glückwünsche :-)
29.05.13: Das Knöpfchen möchte uns überraschen und hat seinen Eltern bei der letzten Vorsorgeuntersuchung nicht zeigen wollen, ob es ein Junge oder ein Mädchen ist
13. August 2012
Dahliensommer, Blütensuppe, Lintilla und Walktop
So herrlich präsentierte sich eine langersehnte Blüte gestern abend . . . und so heute morgen.
Diese riesigen Blüten liefern ein herrlich kräftiges Orange.
Auf dem Herd stand wieder Blumensuppe. Es gab Dahlienblüten und Färberkamille. Die eingefärbte Wolle trocknet grade.
Angestrickt habe ich eine Lintilla von Martina Behm mit Herbstfreude. Im Urlaub konnte ich zwei von meiner Schwägerin gestrickte "Lintillen" bewundern, daher der Vorsatz es doch selbst mal zu versuchen.
Dann habe ich mir am Donnerstag eine Nähmaschine gekauft. Es war ein Spontankauf (Aldi-Süd), dem allerdings schon längere Zeit der Wunsch mal wieder zu nähen vorausgegangen war. Die ersten Versuche waren vielversprechend. Meine alte Bernina (mehrfach schon im Fachbetrieb repariert) zickt mit der Fadenspannung und die "billige" Konkurrenz, einfach um mal wieder nähen zu können, kam mir da gelegen.
Ein kleiner Schurwoll-Walkrest reichte genau aus, um dieses kürbisfarbene Babytop zu nähen. Ich liebe diese Farbe!
Ich werde es wahrscheinlich noch aufpeppen, entweder mit einer Stickerei oder einer Filzblüte, mal schauen.
Ich werde es wahrscheinlich noch aufpeppen, entweder mit einer Stickerei oder einer Filzblüte, mal schauen.
Ich habe die Teile an der Schulter und der Seite mit dem Federstich flach zusammengenäht, gefällt mir sehr gut. Leider wellte sich der Walk beim Versuch Hals- und Armausschnitte damit zu versäubern.
Walk braucht keine Versäuberung, aber es hätte mir schon gut gefallen. Der Nähfuss läßt sich leider nicht verstellen, vielleicht wäre etwas weniger Druck hilfreich gewesen. Hat einer der Experten einen Tipp für mich?
4. Mai 2012
Söckchen für den kleinen Herrn . . .
. . . Jademond. Ich hoffe, dass Ramona sie ausgepackt hat (sie kamen schon einige Zeit vor seiner Geburt zusammmen mit einem kleinen Rücktauch verpackt bei ihr an). Ramona hatte eine wunderhübsche Geburtstagskerze für meine Clara gestaltet. Die Wolle für die Söckchen habe ich mit verschiedenen Dahlienblüten gefärbt und sie verbindet nun Susanne, den kleinen Herrn Jademond und mich, die wir alle Gestricktes aus der gleichen Färbung tragen.
28. Januar 2012
Söckchen für einen neuen Erdenbürger . . .
. . . der am 25. Januar das Licht der Welt erblickt hat. Ich freue mich für meine Kollegin und hatte viel Spaß daran diese Söckchen in Gr. 56/62 zu stricken. Diese Mal habe ich mich für die klassische Käppchenferse entschieden.
Verbrauch: 16 g Sockenwolle (und so sehen die großen "Brüder" der kleinen Socken aus)
5. September 2010
Teufelsmützchen für Lotta

Was hier wie eine Fledermaus aussieht, ist ein paar Nähte weiter ein Teufelsmützchen.
Gestrickt habe ich es nach einer Anleitung aus diesem Buch. Hübsche Kleidung, nette Fotos, nach meinem Geschmack sind die Anleitungen aber nicht immer ausführlich genug. Wenig hilfreich bespielsweise fand ich den dürren Satz " Die hintere und obere Naht schließen".
Die Fledermaus vor Augen fehlte mir da das Vorstellungsvermögen und erst ein Drops-Video half mir auf die Sprünge. Immerhin scheint die Passform gut zu sein. Das Mützchen soll bei einem Kopfumfang von 40-45 cm passen, der Luftballonumfang beträgt 43 cm.
Verstrickt habe ich eine meiner Cochenillefärbungen auf Schurwollkammgarn und genau 30 g verbraucht.
Ich hoffe Lottas Mama gefällt das Mützchen genauso gut wie mir.
Gestrickt habe ich es nach einer Anleitung aus diesem Buch. Hübsche Kleidung, nette Fotos, nach meinem Geschmack sind die Anleitungen aber nicht immer ausführlich genug. Wenig hilfreich bespielsweise fand ich den dürren Satz " Die hintere und obere Naht schließen".
Die Fledermaus vor Augen fehlte mir da das Vorstellungsvermögen und erst ein Drops-Video half mir auf die Sprünge. Immerhin scheint die Passform gut zu sein. Das Mützchen soll bei einem Kopfumfang von 40-45 cm passen, der Luftballonumfang beträgt 43 cm.
Verstrickt habe ich eine meiner Cochenillefärbungen auf Schurwollkammgarn und genau 30 g verbraucht.
Ich hoffe Lottas Mama gefällt das Mützchen genauso gut wie mir.


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