Posts mit dem Label Ostereier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Ostereier werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

7. April 2015

Monströse Großprojekte . . .


 . . . fordern (zeitlichen) Tribut. Nach der Fair-isle-Tam war mir nach "mindless knitting" - und da mir nach Frühling war, schlug ich eine(n) Aurinko aus gut abgelagertem, von mir vor zwei Jahren mit Säurefarben gefärbten Kammgarn an.
Als ob das nicht genug wäre, wuchs noch die Lust einen Reisenden anzuschlagen.
Immerhin, die finnische Sonne habe ich heute abgekettet. Sie liegt grade in der Badewanne und entspannt sich. Jetzt habe ich endlich das lange Nadelseil frei, um die blaue Riesentüte mal probeweise überzustreifen.



Da musste dann aber doch zwischendurch diese kleine Nettigkeit (nein, ich werde nicht wieder Oma) für das schnelle Erfolgserlebnis her.


Mangels Cochenille färbten die Assistenten vom Osterhasen ihre Eier dieses Jahr mit Zwiebelschalen, was zu einem schönen Rostrot auf den weißen Eiern führte - nicht zu vergessen die Farben, die die Blätter auf das Ei brachten. Diese drei Exemplare sind vom Großfamilienbrunch über geblieben. Habt eine gute Zeit!

31. März 2013

Ostereier färben mit Cochenille


Gestern haben C. und ich meine Freundin und ihre Familie in der Eifel besucht. Im Gepäck hatten wir eine Nylonstrumpfhose, einen Mörser, ein paar getrocknete Cochenilleläuse und natürlich Eier, da wir einen Eierfärbetag geplant hatten.
5 Mädchen zwischen 4 und 14 und zwei Mütter haben dann losgelegt und dem Osterhasen zugearbeitet. Jedesmal ist es erstaunlich, wie unterschiedlich die Eier die Farbe annehmen. Wir haben mit wenigen Teelöffeln Cochenille und weniger als einem Teelöffel Essigessenz in drei Farbzügen auf braunen und weißen Eiern die unterschiedlichsten Rot- und Rosatöne erzielt. Fragt mich nicht nach einem Rezept, ich bin selbst jedes Mal wieder erstaunt und begeistert, was diese kleinen Läuse können. Das Altrosa des mittleren Eis oben zum Beispiel habe ich auf Eiern vorher noch nie erzielt.
Schwierig war es allerdings in der noch kargen Natur ein paar ungiftige Blättchen für die Dekoration der Eier (nach dieser Technik) zu finden.
Das erste Mal auf diese Art gefärbt habe ich vor mittlerweile 16 Jahren - wie die Zeit vergeht. Die Anregung fand ich damals in einem Apothekenblättchen.
Gelernt habe ich auch etwas, nämlich "Schlangenhauteier" zu färben. Ein Apfelsinennetzt wird zerschnippelt und um die Eier gebunden, fertig.


Meine Freunde hatten auch Wachteleierchen besorgt, die die Farbe sehr intensiv aufgenommen haben. Zwischen den großen Eiern sehen sie besonders niedlich aus.



Belohnt wurden wir dann mit einem Essen, das der einzige anwesende Mann für uns zauberte. Danke, lieber F.! :-)


Heute morgen habe ich dann bei uns im Garten (nachdem der Osterhase C. unseren Anteil der gestern gefärbten Eier gebracht hatte) ein paar Löwenzahnblätter und ersten Brennnesselaustrieb gefunden und noch ein paar Eier für meine Eltern, meinen Sohn und seine Freundin gefärbt, die wir heute morgen getroffen haben. Im heimischen Kochtopf erzielte ich dieses schöne Rot. Den Farbsud nutze ich grade, um noch etwas Kammzug damit zu färben :-)

Frohe Ostern euch allen!


9. April 2012

Frohe Ostern!

Dieses Jahr hat der Osterhase es geschafft, wieder rote Cochenilleeier zu färben, deren Leuchtkraft unserer Jüngsten beim Eiersuchen zu Gute kam. Auf der Ferieninsel haben wir auf die Schnelle am Samstagabend im Dunkeln nur Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnesseln gefunden. Es eignen sich für diese Art der "Eierkunst" alle Blüten und Blätter, die ungiftig sind, wenn man die Eier essen möchte. Cochenille ist ebenfalls als Lebensmittelfarbe zugelassen. Wie es geht seht ihr hier. 
Mit zwei schwach gehäuften Eierlöffelchen gemahlener Cochenille habe ich 12 Eier in 2 Zügen gefärbt.

6. April 2010

Zopfmustersocken


Gestern haben wir einen Ostermontagsausflug in den niederländischen Nationalpark "De Hoge Veluwe" gemacht. Das Wetter war schön, die Stimmung war gut und Clara hat es ausgiebig genossen im Fahrradkindersitz durch die abwechslungsreiche Landschaft gefahren zu werden. Der positive Nebeneffekt des Ausflugs: Unterwegs wurde die zweite "Paraphernalia"- Socke fertig.


Viele Dank für eure vielen netten Kommentare zu den "mystischen Eiern". Die Anleitung für die Herstellung dieser Eier habe ich vor zig Jahren in einer Apothekenzeitschrift entdeckt.
Wenn man die Eier essen möchte, eignen sich sämtliche Blätter und Blüten, die ungiftig sind. Ich habe in diesem Jahr im Garten Zitronenmelisse, Brennnesseln, Stiefmütterchenblätter und Gänseblümchen geerntet. Mit Hilfe einer alten Nylonstrumpfhose wird das Grünzeugs auf den Eiern befestigt. Die Eier werden dann im Farbsud der Wahl 10 Minuten gekocht.

4. April 2010

Gänseblümchen - so malt bei uns der Osterhase



Unerwartete Ostereier haben wir heute im Garten gefunden. Statt des kräftigen Rots, das in der Hasenfärbeküche in den letzten Jahren immer mit Hilfe von gemahlener Cochenille entstanden ist, wurden die Eier in diesem Jahr tief dunkelviolett, fast schwarz. Erst war ich enttäuscht, sollten Clara im Garten doch rote Eier entgegen leuchten. Jetzt finde ich diese dunklen Eier sehr mystisch. Besonders gefallen mir die Gänseblümchen, die der Osterhase auf eins der 10 gefärbten Eier gezaubert hat.


So sahen die Eier sonst immer aus. Ich weiß nicht, was ich, ähm, der Osterhase anders gemacht hat, als in den Jahren zuvor. Ich wünsche euch frohe Ostertage!