Posts mit dem Label Färben mit Ackerschachtelhalm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Färben mit Ackerschachtelhalm werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

5. Juni 2013

Die schönen filzigen . . .


 . . . Königskerzenblätter (dieses Jahr findet sich nur diese filzige Variante in meinem Garten) färben in diesem Jahr bombastisches Leuchtgelb. Vor zwei Jahren waren es zarte Grüntöne, die sie mir schenkten. Auch wenn ich mich wiederhole: Die Pflanzenfärberei ist zauberhaft und voller Wunder.


In der virtuellen Stockumer Wollwerkstatt hatte ich schon über diese kürzlich entstande Färbung mit Mispelrinde berichtet . . .

Färbungen mit Mispelrinde

. . . und auch der Ackerschachtelhalm erfreute mich mit einem zarten Gelb. Den Topf mit der Mispelrinde hatte ich noch nicht auf den Kompost gegeben. Er stand jetzt seit der Färbung vor fast 2 Wochen auf der Terrasse und ich habe festgestellt, dass die Rinde wieder deutlich Farbe abgegeben hat. Schimmel hat sich nicht gebildet und so koche sie grade erneut auf und werde gleich noch einmal eine Färbung wagen.


24. Juli 2011

Sonnenfarben im Glas


Jenny Dean baut sich für ihr "Solar Dyeing" mit Alufolie ausgeschlagene Boxen. Mir reicht es, die Farbgeber mit der Wolle in ein Einmachglas zu schichten und diese draussen an einen sonnigen Ort zu stellen.
Da meine ersten Versuche von letztem Jahr damit einhergingen, dass es zu Schimmelbildung kam, bin ich nun anders vorgegangen.
Ich löste einen Teelöffel Alaun in etwas warmem Wasser auf, gab die Mischung in das Glas, gefolgt von den Pflanzenteilen und der Wolle. Das Ganze goß ich mit frisch abgekochtem Wasser aus dem Wasserkocher auf, Deckel drauf und fertig. Die Gläser sind nun vakuumverschlossen und es modert nix. Danke an Unbekannt für diesen Tipp, auf den ich irgendwo im Netz gestoßen bin. Leider weiß ich nicht mehr wo.

Von links nach rechts: Ackerschachtelhalm, Ringelblumenblüten, Königskerzenblüten und Geldfelberichkraut mit Blüten (lysimachia punctata).



Intensives Gelb liefern die Blüten der Königskerzen (oben vor der Blüte). Die Wolle im Glas der Ringelblumenblüten verfärbte sich nach einigen Tagen von einem Rotton ins Grüne. Mittlerweile habe ich auch genug orange Ringelblumenblüten gesammelt, um die Färbung noch einmal im Topf zu wiederholen.

@ Anke: Die Gläser müßten ungefähr 1 l Fassungsvermögen haben. Ich habe alle bis auf das Königskerzenglas seit ein paar Wochen draussen stehen.


24. August 2010

Meine erste Dahlienblütenfärbung


Sofort als wir aus dem Urlaub zurück kamen, packte mich die Färbelust wieder, denn meine vier kleinen Dahlien blühten überreich. Ich hatte schon vorher jede Blüte geerntet und in die Tiefkühle verfrachtet. Die geballte Blütenkraft brachte dann genau 200 g auf die Waage und ich färbte jeweils 50 g Schurwollkammgarn in zwei Farbzügen. Leider waren die tiefgefrorenen Blüten auseinandergefallen und ich konnte die schlichten roten Blüten nicht mehr von den pinkfarbenen trennen. Von der Färbung der roten Blüten hatte ich mir ein orange versprochen. Es kam anders. Die gefüllten pinken Blüten brachten natürlich einen viel höheren Gewichtsanteil auf die Waage und übernahmen somit die Farbregie. Herausgekommen ist ein leicht rot überhauchtes Gelb. Das Färben in zwei Zügen hätte ich mir sparen können, denn die Stränge sind fast identisch. Jetzt ernte ich beide Blütenfarben streng getrennt, um mit den roten Blüten vielleicht doch noch einen kräftigeren Ton zu erzielen. Die gesammelten Blüten unten wiegen übrigens grade einmal 13 g.


Im Vergleich mit der Schachtelhalmfärbung rechts sieht man den Rotstich gut.



Wunderschön finde ich diese ursprüngliche Dahlienblüte, eigentlich viel zu schade zum Abschneiden. Jetzt habe ich noch eine Frage an alle erfahrenen Dahlienfärberinnen: Wie sammelt ihr die Blüten, trocknet ihr sie oder friert ihr sie ein? Oder habt ihr so viele Pflanzen, dass ihr mit einer Ernte färben könnt?

15. August 2010

Die trockenen Stränge


Mit diesen Bildern verabschiede ich mich für ein paar Tage. Ich mache mit meinen Mädchen und meiner Mutter eine Frauenwoche :-)

Oben von links nach rechts: 3.,2.,1. Zug der Zwiebelschalenfärbung, 1.2.3.4. Zug der Cochenillefärbung (nicht alle Farbzüge sind auf dem Bild)

Unten von links nach rechts: 1., 2. Zug der Schachtelhalmfärbung (trotz Weißabgleichs in original anders, nämlich gelber) ungefärbtes Garn und 1.,2.,3. Zug der Zwiebelschalenfärbung

Danke dir Tina für den Hinweis. Die Herkunft der Pflanze und das Färbegut spielen sicher eine große Rolle dabei, welche Farbe ensteht. Auf Sockenwolle z.B. wird die Zwiebelschalenfärbung noch viel kupferfarbener.