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16. Mai 2010

Pantoffelersatz oder Gummistiefelsocke


Der Farbverlauf des navajoverzwirnten Garns kommt bei der kleinen Socke schön raus. Bei 12 wraps per inch habe ich zu Nadelstärke 3,5 gegriffen und nur 36 Maschen angeschlagen, das Stricken ging also blitzschnell. Die Socke fühlt sich sehr robust an, genau richtig als Pantoffelsocke. Ich habe mit der Süddeutschen Merinowolle für Socken bisher nur gute Erfahrungen gemacht. Wenn ich irgendwo noch mal durchsichtige Gummistiefel auftreiben kann (die von meiner großen Tochter sind leider alle weg), werden das aber vielleicht doch Gummistiefelsocken.
Begonnen an der Spitze mit dem magic-cast-on habe ich die Ferse mit verkürzten Reihen und "doppelten doppelten Maschen" gearbeitet, also auf die 2 Runden über alle Maschen verzichtet.
Ach ja, Clara muss noch etwas reinwachsen, es ist Schuhgröße 24 und sie hat momentan 22.
Die kleine Socke hat 26 g! Garn gefressen.

15. Mai 2010

Süddeutsche Merinowolle navajoverzwirnt



Ein kleiner Teststrang hat auch mich schnell überzeugt, dass diese beiden Singles besser nicht miteinander, sondern mit sich selbst verzwirnt werden sollten. Das Garn links sollte für ein paar Socken in meiner Größe reichen (ich habe noch mehr auf der Spule). Von dem Mittleren habe ich allerdings nur 55 g. Oben seht ihr es frisch gewickelt von der Nostepinne genommen. Ich könnte es mir gut für Kindersocken vorstellen. Allerdings müßten sie für Clara dringend eine Stoppersohle haben, wenn sie nicht als reine Gummistiefelsocken enden sollen. Die Latexmilch, die ich für Pantoffelsohlen benutzt habe, hat mich nicht so überzeugt. Die Sohlen sehen so schnell so fies aus, weil der Dreck da drin kleben bleibt. Habt ihr eine Idee?



@ Christine: Ja, super, die Stopper zum Aufbügeln sind genau richtig. Ich wußte doch, dass ich sowas schon mal gesehen hatte.

@ Ingrid: Dass dich so buntes Zeug überhaupt zu einem Kommentar hinreisst ;-)

12. Mai 2010

Sollen wir zusammen gehen?




Die beiden Kammzüge, die ich neulich gefärbt habe, habe ich versponnen. Aber soll ich sie miteinander verzwirnen?

6. Mai 2010

Färben macht Regentage bunt


Während Clara einen etwas längeren Mittagsschlaf hielt, habe ich 2 Stränge des Schurwollkammgarns gefärbt. Der untere Strang kommt meiner Zielvorstellung sehr nah, der obere war ein Test der Farbe "Rot". Eigentlich hatte mir ein ganz anderer Strang vorgeschwebt, orientalisch opulent sollte er werden. Aber das SEWO-Rot will einfach nicht rot werden, jedenfalls nicht so, wie ich mir ein "Rot" vorstelle. Trotzdem, der Strang gefällt mir.


Weil das Essigwasser nach jedem Färbedurchgang wieder so schön klar war, habe ich noch weiter gefärbt, dieses Mal einen Kammzug "Süddeutsche Merinowolle", das Ergebnis trocknet grade . . .


. . . und hier ist es (der obere Zopf) . . . und weil es nur 70 g waren habe ich noch weitergefärbt . . .

25. Februar 2010

Nicht nur bunt . . .


Ganz plötzlich war sie da - die Lust darauf Naturfarben zu verstricken. Das Garn, das ich verstricke ist vor mittlerweile 4 Jahren entstanden. Ich habe damals irische Wolle von Wollknoll mit Deutscher Merinowolle, die ich mit Maulbeerseide zusammenkardiert hatte, verzwirnt. Das Garn ist sehr griffig und fühlt sich weit weniger rustikal an, als es aussieht. Mir gefällt die lebendige Struktur des Rippengestricks sehr.
Was daraus wohl wird? Mit Nadelstärke 5 geht es zum Glück schnell voran.


28. Juni 2009

Gartenfreuden


Was gibt es Schöneres, als einen Rundgang durch den Garten am frühen Morgen. Der Himmel war noch bedeckt und die Farben und Texturen der Blüten erfreuten mich. Der Goldmohn bezauberte zunächst mit einem spitzen Hütchen, das er kurz darauf abwarf.





Ganz farblos daher kommt im Gegensatz dazu dieses Filzkörbchen aus Gotlandwolle und Süddeutscher Merinowolle und die Nadelkissensteine im Vordergrund, entstanden in den letzten Tagen. Ich wünsche euch einen schönen Sonntag!

5. April 2009

Einfach nur Socken . . .


. . . stricke ich, denn mir fehlt die Zeit und Muße für andere Projekte. Ich bin seit Dienstag mit dem Baby allein, da mein Mann beruflich unterwegs ist. Meiner Oma geht es seit 10 Tagen sehr schlecht. Sie ist 103 und bei jedem Besuch in den letzten Tagen verabschiedete ich mich mit dem Gefühl, sie nicht mehr lebend wieder zu sehen. Immer dabei die Kleine, die aber schafft, ein Lächeln auf die Lippen meiner Oma zu zaubern, wenn das Sprechen auch schwer fällt.
Zu den Socken: Ich verstricke die selbstgefärbte und gesponnene Süddeutsche Merinowolle aus dem "nostegepinnten" Knäuel. Robust genug für haltbare Socken sollte sie sein.

23. März 2009

Die ersten Bilder an der Wand . . .



. . . im neuen Blog-Zuhause hängen nun - schön, dass ihr meinem link gefolgt seit.
Ich freue mich auf Besuch, Austausch und darauf, mich hier einzurichten.

Die Bilder zeigen meinen 2. Färbeversuch mit SEWO-Color, einem Geburtstagsgeschenk von mir an mich selbst. Die zahlreichen schönen handgefärbten Kammzüge, die es in diversen Blogs zu sehen gab, haben ihre Wirkung auf mich nicht verfehlt ;-)
Ich habe Süddeutsche Merinowolle im Kammzug eingefärbt, die wesentlich griffiger und robuster ist, als ihre australische Schwester und das Färben unverfilzt überstanden hat. Das versponnene und verzwirnte Garn gefällt mir richtig gut. Ich habe 110g und bin noch nicht sicher, was ich daraus stricken möchte.