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3. November 2013

Große und kleine Geheimnisse


Das größte Geheimnis, der kleine Mensch, den wir gern auf dieser Welt begrüßen möchten, lässt sich weiter Zeit. Er wird seine Gründe haben und ich akzeptiere, dass es ihm herzlich egal ist, dass seine Oma nur noch bis Donnerstag Urlaub hat. 
Das kleine Geheinnis lüfte ich jetzt, da Keine es erraten hat. Angeregt durch Jenny Dean habe ich mit den Blättern meiner Dahlien gefärbt. Dabei kam mir entgegen, dass einige Stängel so blütenschwer waren, dass sie abgeknickt waren. Gefärbt habe ich mit 400g frischer Blattmasse auf 100g Wolle.
Der erste Farbzug ist der mittlere Strang, der zweite, den ich mit einem Teelöffel Eisenessig nuanciert habe, ist der 2. von links. Die drei anderen Farben sind mit Rainfarn und Feigenblättern gefärbt.

25. Oktober 2013

Hier noch mal die Feigenblattfärbung im Feigenbaum

Feigenblattfärbung


In den letzten Tagen haben mehr und mehr Feigenblätter den Farbton der mit ihnen gefärbten Wolle angenommen. Besonders der erste Farbzug hat ein sehr klares Gelb.
Das erwartete Enkelkind macht noch keine Anstalten, sich auf den Weg zu machen. Mittlerweile ist E. seit ein paar Tagen in der 40. Schwangerschaftswoche angelangt.

Wie gut, dass ich mir als werdende Oma die Wartezeit mit Stricken und Färben vertreiben kann. Ab heute habe ich auch Oma-Urlaub. 
Gestern fertig geworden sind Socken in Gr. 36. Größer konnten sie nicht werden, denn ich habe mit der Waage gestrickt und nur noch ein kleines Fädchen Wolle über. Hier passen sie Niemandem, aber das macht nichts. Es hat einfach Spaß gemacht, sie zu stricken. Ich mag den Rollrand und die flache, breite Rippe in Kombination mit der verstärkten Ferse so gern. 

Übrigens fiel mir grade auf, dass mich an den hochgeladenen Bildern nichts störte. Ich habe probeweise Bilder aus dem letzten Post neu hochgeladen und . . . oh Wunder, Google hat an der Automatischen Bildbearbeitung nachgebessert. Vergleicht mal hier die nun doppelt erscheinenden Fotos. Ahnt ihr, mit welchen ich nicht zufrieden war?
Die Originalbilder sehen immer noch etwas anders aus, aber die störenden Kontraste sind nicht mehr so extrem.


15. Oktober 2013

Spannend . . .


 . . . ist es jedes Mal, wenn ich eine Färbung das erste Mal ausprobiere.


Wir haben im Garten eine Feige. Als bewurzelten Ableger bekamen wir sie von Freunden geschenkt und pflanzten sie 2007 vom Topf in den Garten. Seitdem hat sie jeden Winter überstanden. Viele Äste sterben im Winter ab, aber der Neuaustrieb, manchmal erst im Juni, ist jedes Mal sehr kraftvoll. In einem Jahr kamen wir in den Genuss, dass die Feigen vor dem ersten Frost reif wurden.
Da die Blätter nun beginnen sich gelb zu färben und mit dem ersten Frost sowieso absterben, habe ich behutsam einige Zweige ihrer Blätter beraubt, um eine Färbung auszuprobieren, auf die ich im Buch von Eberhard Prinz stieß. Da er keine Mengenangabe gemacht hat und ich knapp über 400g Blätter abgezupft hatte, färbe ich mit 400%.


Und das Gelb im Topf sieht sehr vielversprechend aus. Die Blätter hatte ich bereits seit Sonntag eingeweicht.

Färbung mit frischen Feigenblättern

Nachdem ich meine kleine Tochter in den Kindergarten gebracht hatte, erntete ich heute morgen den letzten blühenden Rainfarn auf der Wiese neben dem Kindergarten. Ich habe ihn bereits klein geschnitten und im Topf eingeweicht. Gefärbt wird damit dann morgen.

Rainfarn


Die Dahlien blühen immer noch. Die Blüte oben ist (natürlich nicht allein, sondern mit ganz vielen Geschwistern) für das leuchtende Orange unten verantwortlich.