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28. August 2014

Sonnig . . .


. . . sind´se, diese Dahien-, Tagetes- und Goldrutenfärbungen.
Ich finde, diese Farben tun richtig gut und freue mich darauf, die gewaschenen Stränge aufzuhübschen, bzw. nochmals zu haspeln oder zu Knäueln zu wickeln. Die Stränge oben sind alle Sockenwolle, unten Lacegarne.


21. September 2013

Messing-güldene Tagetesseide


Sehr schön geworden ist die Seide, die ich mit Tagetesblüten für eine Kundin gefärbt habe, die bereits beim Museums-Garten-Fest ein Auge auf eine Tagetesseide geworfen hat (die ich aber grade verkauft hatte). 
Ich färbe eigentlich immer mit voller Färbekraft. Hier waren es 57g getrocknete Blüten aus meinem Garten (solche wie auf dem Bild oben) und 200g frische Blüten für 100g Seide


Im zweiten Farbzug färbte ich 100g Sockenwolle und nuancierte mit Eisenessig, um eine helles Grün zu erhalten. Wahrscheinlich hätten auch noch der 3., 4. und 5. Farbzug gut ausgesehen, aber ich höre mittlerweile meistens nach dem 2. Zug auf, denn die Lichtechtheit leidet und nach einem Jahr sehen die Farben der "hinteren Züge" schon nicht mehr so schön aus.

27. Juli 2013

Gold und Silber?

Tagetesblüten und schwarze Stockrosenblüten auf Seide

Oder Messing und Zink? Oder Tagetes und Stockrose? In der letzten Woche färbte ich mit schwarzen Stockrosenblüten, die Géraldine für mich gesammelt hat und mit den Blüten, die mein Garten so hergab. Vor allem Tagetes gab es reichlich zu ernten, die ich pur und kombiniert mit Färberkamille und Dahlienblüten verwendet habe.







Tagetes-, Färberkamillen- und Dahlienblüten

schwarze Stockrosenblüten auf Wolle, Wolle/Seide und Seide

21. August 2012

Gefärbt mit Dahlien- und Tagetesblüten

Schurwollkammgarn gefärbt mit Dahlien- und Tagetesblüten


Diese beiden Blüten brachten zusammen stolze 133 g auf die Waage. Ich habe die Blüten mit frisch gekochtem Wasser aus dem Wasserkocher überbrüht. Das reicht ihnen, um ihre Farbe abzugeben (es ist meiner Erfahrung nach  nicht nötig die Blüten auszukochen).




Das leuchtende Orange des ersten Farbzugs der Tagetesblüten dunkelte nach dem Trocknen deutlich nach (rechts oben). Die beiden nachfolgenden Farbzüge wurden gelb.

Sockenwolle gefärbt mit Dahlien- und Tagetesblüten

14. August 2012

Orangefärben mit Tagetesblüten


Heute steht Tagetessuppe auf dem Herd. Immer noch habe ich Freude an Mehrfachfärbungen, bei denen man das einzufärbende Material an das Gewicht der geernteten Blüten anpassen kann. 
Heute morgen habe ich alle Tagetesblüten abgeknipst, gewogen und jetzt freue ich mich daran, dass die Tagetesblüten ihre Farbe 1:1 abzugeben scheinen. 
Bisher hatte ich immer Blüten im Garten (bzw. vom Gartennachbarn bekommen), die einen messingähnlichen Farbton lieferten.

Nachtrag am 7.9.12: Die Farbe dunkelt deutlich nach, auch noch Tage nach dem Färben. Mittlerweile erinnert sie an den Kupferton einer Zwiebelschalenfärbung mit Zusatz von Weinsteinrahm.

13. August 2012

Dahliensommer, Blütensuppe, Lintilla und Walktop


So herrlich präsentierte sich eine langersehnte Blüte gestern abend . . . und so heute morgen.
Diese riesigen Blüten liefern ein herrlich kräftiges Orange.


Auf dem Herd stand wieder Blumensuppe. Es gab Dahlienblüten und Färberkamille. Die eingefärbte Wolle trocknet grade.




Angestrickt habe ich eine Lintilla von Martina Behm mit Herbstfreude. Im Urlaub konnte  ich zwei von meiner Schwägerin gestrickte "Lintillen" bewundern, daher der Vorsatz es doch selbst mal zu versuchen.



Dann habe ich mir am Donnerstag eine Nähmaschine gekauft. Es war ein Spontankauf (Aldi-Süd), dem allerdings schon längere Zeit der Wunsch mal wieder zu nähen vorausgegangen war. Die ersten Versuche waren vielversprechend. Meine alte Bernina (mehrfach schon im Fachbetrieb repariert) zickt mit der Fadenspannung und die "billige" Konkurrenz, einfach um mal wieder nähen zu können,  kam mir da gelegen. 
Ein kleiner Schurwoll-Walkrest reichte genau aus, um dieses kürbisfarbene Babytop zu nähen. Ich liebe diese Farbe!
Ich werde es wahrscheinlich noch aufpeppen, entweder mit einer Stickerei oder einer Filzblüte, mal schauen.
Ich habe die Teile an der Schulter und der Seite mit dem Federstich flach zusammengenäht, gefällt mir sehr gut. Leider wellte sich der Walk beim Versuch Hals- und Armausschnitte damit zu versäubern. 
Walk braucht keine Versäuberung, aber es hätte mir schon gut gefallen. Der Nähfuss läßt sich leider nicht verstellen, vielleicht wäre etwas weniger Druck hilfreich gewesen. Hat einer der Experten einen Tipp für mich? 


18. Juli 2012

Herbstfreude im Juli


Diese Beiden habe ich am Sonntag gefärbt. Ein Gang durch den Garten war der nötige Impuls. 
Gefärbt habe ich mit Tagestesblüten, Dahlienblüten (von meiner Topfdahlie, die anderen blühen noch nicht),  Färberkamilleblüten und braunen Zwiebelschalen, die so schön in diese herbstliche Farbpalette passten.



Hier bei bedecktem Himmel fotografiert:





Das sind die Tagetes- und Dahlienblüten, die ich verwendet habe. Das Schöne an abschnittsweisen Färbungen ist, dass man auch mit geringen Mengen schöne Effekte erzielt. 



Den Sud aller vier Farbgeber habe ich nach dem Färben zusammengeschüttet, eine Nacht "ziehen" lassen, nochmal aufgekocht . . . das Ergebnis trocknet grade auf der Leine.


29. September 2011

Noch mehr Walnuss-, Tagetes- und Dahlienfärbungen


Hier sind die Walnussfärbungen nach den Rezepten 5+6 von Gretel Feddersen-Fieler. Ich habe auf verschiedenen Materialien gefärbt, wobei die Sockenwolle die Farbe am intensivsten angenommen hat. 
Die Dahlienstränge habe ich teilweise noch einmal abschnittweise mit verschiedenen Dahlienblüten (orange und weinrot) überfärbt. Angestrickt sieht das dann so aus:


Unten seht ihr noch einmal die dunkelste Walnussfärbung neben einer Tagetesblütenfärbung mit 370 frischen Blüten in 3 Zügen. Dem dritten Farbzug (ganz links) habe ich 80 g pinkfarbene frische Dahlienblüten zugegeben, die für ein sonniges Gelb gesorgt haben.

19. Juli 2011

Färben mit Goldrute


Für meine erste Goldrutenfärbung habe ich meine kleine Solidagohybride im Garten fast komplett abgeschnitten, um damit 2 mal 50 g Wolle färben zu können. Das tat schon ein bißchen weh.
Die Farbe ist ein intensives Gelb mit einem "giftigen" Grünstich. Mir gefällt es.
Auf der Fahrt zur Arbeit halte ich immer die Augen offen, fahre teilweise auch Umwege und gestern endlich habe ich ein Brachfeld entdeckt, auf dem die Wildform wächst. Dort werde ich gleich "ernten", denn es reizt mich, die Färbung zu wiederholen.
Ich habe den Eindruck, dass in diesem Jahr weniger Solidago wächst, dafür überall das giftige Jakobskreuzkraut.

@ Gabi und Zebra: Ich habe mit dem oben abgebildeten Sträußchen gefärbt, also nicht mit getrocknetem Material. Ich habe das ganze Kraut, inclusive Stängel, genutzt, es entsprach einer Menge von 400 %.
Mit dem Jakobskreuzkraut werde ich nicht färben. Ich habe grundsätzliche Bedenken so hochgiftige Pflanzen zum Färben zu nutzen. Das ist ein Thema, mit dem ich mich aber durchaus ausführlicher beschäftigen möchte.




Komplett aufgebraucht sind nun auch die getrockneten Tagetesblüten aus dem Vorjahr. Unten seht ihr die 3 letzten Stränge, die ich damit gefärbt habe.

@ rbiene: Ich sammele die voll aufgeblühten leicht angewelkten Tagetesblüten.


Oben seht ihr das Ergebnis meiner abendlichen "Erntetour". Direkt neben der Bundesstraße wurde ich fündig und konnte die Wildform schneiden. Aufgrund der stattlichen Menge habe ich dieses Mal nur die Blätter und Blütenstände in Wasser eingeweicht und auf die Stängel verzichtet. Gefärbt wird dann morgen.

6. Juni 2011

Die Natürlichen


Natürlich sind alle pflanzengefärbten Stränge "natürlich", aber diese wirken wie "farbig gewachsene" Baumwolle.

Aber von Anfang an: Es war einmal ein Gartenschuppen, der von einer wehrhaften Schönheit bewacht wurde . . .

Für alle Rosenfreunde: Die wehrhafte Schöne ist "Félicité et Perpétue", eine einmalblühende Ramblerrose, die sonst erst Mitte Juni in dieser Pracht erstrahlt.


Letzten Donnerstag gelang es meinem Mann sich in das Innere des Schuppens (linke Tür, die rechte Tür führt in sein Büro) durchzuschlagen - ganz ohne Machete - und den Schuppen zu entrümpeln und aufzuräumen. Respekt und Dank an dieser Stelle, lieber B.!

Es fand sich dieser Schatz - getrocknete Tagetesblüten vom Vorjahr. Die Hälfte davon habe ich sofort eingeweicht und 2 Tage später damit Merino-Leinen, Schurwolle-Baumwolle und Schurwollkammgarn in 3 Farbzügen eingefärbt. Auf der Schurwoll-Baumwoll-Mischung erhielt ich im zweiten Farbzug einen Grünton, ganz ohne Weiterentwicklung.



Sehr schön dazu passen diese Stränge, gefärbt mit einigen vertrockneten Ästchen meiner Blutplaume auf Merino-Leinen und Schurwolle-Bambus-Mohair.

Und hier sind sie alle: Ganz rechts eine bisher ungezeigter 2. Farbzug Purpursalbei auf Merino-Leinen.
Auf dem Merino-Leinen-Garn, erhältlich bei Ewa, ergibt sich ein Denim-Effekt, die Farben ziehen sehr sanft auf. Sehr sommerlich und schön!


6. April 2010

Zopfmustersocken


Gestern haben wir einen Ostermontagsausflug in den niederländischen Nationalpark "De Hoge Veluwe" gemacht. Das Wetter war schön, die Stimmung war gut und Clara hat es ausgiebig genossen im Fahrradkindersitz durch die abwechslungsreiche Landschaft gefahren zu werden. Der positive Nebeneffekt des Ausflugs: Unterwegs wurde die zweite "Paraphernalia"- Socke fertig.


Viele Dank für eure vielen netten Kommentare zu den "mystischen Eiern". Die Anleitung für die Herstellung dieser Eier habe ich vor zig Jahren in einer Apothekenzeitschrift entdeckt.
Wenn man die Eier essen möchte, eignen sich sämtliche Blätter und Blüten, die ungiftig sind. Ich habe in diesem Jahr im Garten Zitronenmelisse, Brennnesseln, Stiefmütterchenblätter und Gänseblümchen geerntet. Mit Hilfe einer alten Nylonstrumpfhose wird das Grünzeugs auf den Eiern befestigt. Die Eier werden dann im Farbsud der Wahl 10 Minuten gekocht.