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19. September 2014
Endlich fertig
Über zwei Monate habe ich an diesen Socken gestrickt und jetzt endlich sind sie fertig. Unten seht ihr sie heute morgen vor der werkbeendenden Wäsche (ja, wenn man soo selten strickt, wie ich zur Zeit, dann lohnt es sich von einem "Werk" zu sprechen), oben gewaschen und in Form gespannt. Meiner Tochter, die sich die Wolle ausgesucht hat und für die die Socken sind, wäre das bestimmt egal gewesen, aber ich pflege dieses Ritual der Fertigstellung. Die Wolle ist vom Mondschaf und ließ sich toll verstricken. Was ich jetzt stricke? Ich weiss es noch nicht.
14. August 2014
Mausezähnchen
Jetzt war es sehr lange ruhig hier. Zum einen liegt es daran, dass ich oft keine Freude daran habe, hier Bilder zu zeigen, die nicht so aussehen, wie sie ohne die automatische Bildbearbeitung bei Google aussehen würden, die seit Oktober letzten Jahres ihr Unwesen treibt. Im Fall des abgebildeteten Strickstückes möchte ich laut rufen:
Die Kontraste sind viel zu stark! Grauenhaft!
Aber was soll´s, ändern kann ich leider daran nichts, außer mich nach einem anderen Bloganbieter umzusehen, aber dazu kann ich mich (noch) nicht aufraffen.
Das war einer der Gründe der Blogruhe, denn schließlich lebt mein Blog von Bildern und nicht so sehr vom Text.
Zum anderen hatte ich wenig Strickstücke vorzuweisen. Eine "Altersweitsichtigkeit" macht sich immer mehr bemerkbar, die mir das Stricken verleidete. Mittlerweile habe ich mich aber mit einer Lesebrille (1,5 dpt) arrangiert, die ich bei kniffeligen Arbeiten aufsetze und beim einfachen Stricken wieder absetze.
So freue ich mich an diesem Mäusezähnchenbündchen, dessen Anschlagreihe ich nicht vernäht, sondern direkt mit den in Arbeit befindlichen Maschen zusammengestrickt habe. Mit der neuen Brille ging das plötzlich wieder ganz einfach (nachdem ich zig Versuche ohne Brille gestartet hatte, wo es mir nur lausig gelungen war).
Ein weiteres Sehproblem habe ich abends, da strengt mich das Stricken sehr an und das soll es ja grade nicht, sondern entspannen und Spaß machen.
Wie illuminiert ihr euren Handarbeitsplatz?
Ich merke, dass die Lampe am Sofa nicht mehr reicht. Habt ihr einen Tipp für mich?
Ich habe jetzt mal nach Tageslichtlampen gestöbert, aber der Wust an Information erschlägt mich. True light? Vollspektrumlampen? Lichttherapie? Hokuspokus?
Ich stricke übrigens mal wieder die Hedera-socks, nur statt des Bündchens mit verschränkten Maschen das umgeschlagene Mausezahnbündchen. Das Material ist eine weiche 85/15 Sockenwolle vom Mondschaf (Farbe in echt VIEL schöner, aber das hat auch Google vermurkst, grrr). Das Garn hatte sich das große Töchterlein für neue Socken ausgesucht. Ich bin gespannt, wie lange die Fersen halten.
22. Februar 2014
Pflanzengefärbte Komisocken
| Traditionelles Komimuster |
Ich habe in den letzten Tage viel Zeit damit verbracht, meinen Bestand an pflanzengefärbter Wolle zu sichten. Dabei fielen mir ein paar Stränge in zarteren Farben ins Auge und wollten zu Sockenwollsets gewickelt werden. Diese Strängelchen machten mir dann so viel Lust aufs Stricken, dass ich ein Projekt begonnen habe, das mich schon länger kitzelte (was vor allem an der Seite von Dennis liegt).
Ich hatte vor, türkische Socken toe up zu stricken, aber bin letztlich bei einem traditionellen Komimuster aus dem Buch "Knitting Marvelous Mittens, Ethnic Designs from Russia" von Charlene Schurch hängen geblieben. Das Buch enthält nicht nur Fäustlinge, sonden eben auch ein Paar Socken. Die im Buch beschriebenen Socken werden vom Bündchen zur Spitze gestrickt. Ich wollte aber sicher sein, dass meine Socken mit dem Muster in der Spitze enden, was meinem Wunsch entgegen kam, an der Spitze anzufangen. Sehr zufrieden bin ich mit meiner Methode der Zunahmen neben dem seitlich verlaufenden Band. Da habe ich einiges ausprobiert (und war kurz davor alle in die Ecke zu werfen), bis es mir gefiel. Klickt das Bild mal groß.
| Set aus pflanzengefärbter Wolle |
Ich werde teilweise die abgebildeten Farben verstricken, aber auch andere. Begonnen habe ich mit dem intensiven "Neo(n)phytengelb" der Götterbaumfärbung.
Dann habe ich vorgestern mit Stockrosenblüten gefärbt, die mir Strickliesel Ute geschenkt hat.
Die Färbung mit rot/violetten Blüten ergab ein schönes Olivgrün, besonders schön auf Wolle/Seide im ersten Farbzug.
14. Februar 2014
Toe-up gestrickt aus handgesponnener Cheviotwolle
Jetzt sind meine Toe-up-Socken fertig. Nach dem Waschen sind sie richtig
flauschig geworden. Ich habe sogar noch 15 g Wolle übrig (hätte also
auch ganz konventionell von oben stricken können).
Sie wiegen 103 g. Die Fersen habe ich mit Beilaufgarn verstärkt und werde sie jetzt testen, wie sie sich am Fuß bewähren. Ich habe ja zum Glück genug Garn zum Stopfen übrig ;-).
| 15 g sind übrig geblieben |
10. Februar 2014
Weiter geht es mit der Ferse . . . Fotostory
Die Socken aus handgesponnenem Cheviot-Kettenzwirn (bzw. Navajozwirn) bereiten mir viel Spaß. Weiter geht es mit der eingestrickten Ferse, die in der Türkei und den Balkanländern verbreitet ist und deshalb auch als "Balkanferse" bezeichnet wird. Für Monitas, die so nett gefragt hatte, gibt es eine kleine, hoffentlich halbwegs selbsterklärende Foto-Sockenstory.
| der eingestrickte Hilfsfaden, der später entfernt wird |
| die rechten Maschenglieder werden aufgenommen |
| der Hilfsfaden wurde entfernt |
Ich habe nur die Maschen aufgefasst, die Laufmaschen bilden würden. Die obere Maschenreihe hat eine Masche weniger, da die neu aufgenommenen Maschen um ein Maschenglied versetzt sind. Bei den Abnahmen für die Bandspitze kann man das leicht ausgleichen, indem man an einer Seite des oberen Bandes einmalig auf die Abnahme verzichtet.
| die Ferse wird wie eine Sockenbandspitze gestrickt |
Ich habe zwischen Fußunter- und Oberseite jeweils 2 Maschen an beiden Seiten verschränkt herausgestrickt.
Wem diese Informationen zu mager sind, dem empfehle ich, mal bei Dennis, einem echten Meister der Sockenkunst, zu stöbern.
9. Februar 2014
Angestrickt . . .
Den Kettenzwirn habe ich angestrickt und mich für toe-up entschieden. Um der Stärke meines handgesponnenen Garns auf die Schliche zu kommen, habe ich die "Wraps per Inch" bestimmt (Géraldine hat mal diesen interessanten link zum Thema WPI gepostet) und bin darauf gekommen, dass ich dieses Garn wie zwei 4-fach Sockenwollfäden verstricken kann. Ich stricke mit Nadelstärke 4 und habe für Größe 39 nun 44 Maschen auf den Nadeln. Ich werde eine "Balkanferse" stricken, also eine nachträglich eingestrickte Ferse, die ich mit einem Beilaufgarn verstärken werde, und weiß nun, dass ich genug Garn habe, denn ich habe für jede Socke bisher erst 23 g verstrickt. Das hat mich schon überrascht.
Das Leuchtorange ist in der Realität weniger schrill, auch meine Originalbilder geben es gut wieder, aber Google verändert es beim Hochladen. Na, ja, nicht aufregen . . .
8. Dezember 2013
Wäre doch schon Frühling
Das hat sich nun doch gezogen, bis ich vorhin die Fäden vernähen konnte. Passen und gefallen und bleiben bei mir - die grünen Hederasocks.
18. November 2013
Allerhand Strickwerke
Von den vielen angefangenen Strickwerken sind ein paar auch fertig geworden - der erste der angiegrünen Hederasocken für mich und mittlerweile auch beide Socken für meine große Tochter, deren Lieblingssocken unrettbar zerlöchert sind. Die Fotos sind von vorgestern, seitdem hat sich die Sonne nicht mehr so recht blicken lassen.
| Hedera von Cookie A. |
Wie schon im letzten Jahr überkam mich dann noch unbändige Lust Handschuhe zu stricken, was gut dazu passte, dass ich bei Dawanda ein sehr appetitliches handgefärbtes Sockengarn entdeckte. Ich stricke nach einer Anleitung für Fingerhandschuhe aus einem alten Burda-special-Heft.
30. Oktober 2013
Warten, färben, stricken und Kaffee trinken . . .
Ich habe jetzt tatsächlich 2 erste Socken angestrickt. Parallel dazu wächst der "Sonnentau". Bei dem guten Wetter heute habe ich auch noch draussen und drinnen die Färbetöpfe angeschmissen, nochmals mit Dahlien gefärbt und einen Strang Wolle aus dem kalten Walnussschalensud gezogen. Dieses Mal hat nicht E. für mich Walnussschalen aus dem elterlichen Garten gesammelt, sondern meine baldige Mitoma P., ihre Mutter. Die Schalen lagen bei ihr länger rum, waren ganz braun und matschig geworden, was der Färbekraft aber keinen Abruch tut.
Tja, was soll ich sagen, errechneter ET war gestern, es tut sich nichts und die werdenden Omas und alle anderen Verwandten müssen weiter warten.
Aber wie ihr seht lenke ich mich hervorragend ab.
25. Oktober 2013
Hier noch mal die Feigenblattfärbung im Feigenbaum
| Feigenblattfärbung |
In den letzten Tagen haben mehr und mehr Feigenblätter den Farbton der mit ihnen gefärbten Wolle angenommen. Besonders der erste Farbzug hat ein sehr klares Gelb.
Das erwartete Enkelkind macht noch keine Anstalten, sich auf den Weg zu machen. Mittlerweile ist E. seit ein paar Tagen in der 40. Schwangerschaftswoche angelangt.
Wie gut, dass ich mir als werdende Oma die Wartezeit mit Stricken und Färben vertreiben kann. Ab heute habe ich auch Oma-Urlaub.
Gestern fertig geworden sind Socken in Gr. 36. Größer konnten sie nicht werden, denn ich habe mit der Waage gestrickt und nur noch ein kleines Fädchen Wolle über. Hier passen sie Niemandem, aber das macht nichts. Es hat einfach Spaß gemacht, sie zu stricken. Ich mag den Rollrand und die flache, breite Rippe in Kombination mit der verstärkten Ferse so gern.
Übrigens fiel mir grade auf, dass mich an den hochgeladenen Bildern nichts störte. Ich habe probeweise Bilder aus dem letzten Post neu hochgeladen und . . . oh Wunder, Google hat an der Automatischen Bildbearbeitung nachgebessert. Vergleicht mal hier die nun doppelt erscheinenden Fotos. Ahnt ihr, mit welchen ich nicht zufrieden war?
Die Originalbilder sehen immer noch etwas anders aus, aber die störenden Kontraste sind nicht mehr so extrem.
16. Oktober 2013
Warten . . .
Eine ganz besondere Zeit erlebe ich momentan. Mein Sohn wird Vater und das Baby wird sich bald auf den Weg machen. Damit E. kurz vor der Geburt, die jederzeit losgehen kann (sie ist in der 39. SSW) keine kalten Füße bekommt, sind diese Socken, passend zu den Socken für das Baby, die E. besonders gut gefielen, grade rechtzeitig fertig geworden.
Bisher verlief die Schwangerschaft komplikationslos und ich hoffe sehr, dass die Geburt genauso verläuft.
Der Schaft ist aus der gleichen Wolle wie die Babysöckchen gestrickt, den Fußteil musste ich mit einer ähnlichen Färbung stricken, da es sonst nur zu Stulpen gereicht hätte. Beide Färbungen sind vom Dornröschen.
29. Mai 2013
Die Magie der Pflanzenfarben
| Sud der Blutbuchenblätter nach dem Färben |
Zum Fotografieren taugte das Wetter der letzten Tage nur bedingt. Entweder schien die Sonne wolkenlos vom Himmel oder es war einfach zu düster. Dabei ist es nicht so, dass ich nichts zu zeigen hätte. Daher heute doch mal ein paar Bilder. Gestern habe ich meine Blutbuche in der Hecke erneut geplündert und ihr 100 g Blätter entwendet. Ist das Magenta des Farbsuds nicht faszinierend? Die ausgekochten Blätter haben ihre rote Farbe verloren.
Der ausgespülte nasse Wollstrang hat eine intensives dunkles Tannengrün. Ich bin gespannt, wie er trocken aussieht.
| Blutbuche |
| ausgekochte Blutbuchenblätter nach dem Färben |
Auch die Färbung mit Bluthaselblättern, die Géraldine mir zu unserem Spinntreffen mitgebracht hatte, hat mich sehr glücklich gemacht. Zwei wunderschöne grasige Grüntöne sind das Ergebnis.
Es lohnt sich, mit unterschiedlichen Garnen zu experimentieren. Das von mir zur Zeit für die Frühlingsfärbungen benutzte einfädige Schurwolllacegarn nimmt die Farben sehr intensiv an.
| eingeweichte Bluthaselblätter |
Die Blätter des zur Zeit in meinem Garten blühenden Färberwaids lieferten mir das luftige Blaugrau links. Wer sich für die küpenfreie Waidfärbung interessiert, sollte hier nachlesen. Dort findet ihr auch die entsprechenden links zu den Versuchen von Dorothea Fischer und Kirsten. Das luftige Blau ist nicht sehr intensiv geworden, aber ich habe ja auch ausschließlich Blätter des blühenden Waids benutzt, dessen Indigogehalt niedriger ist, als das der Rosetten im Aussaatjahr. Ich mag es und finde grade die Kombination mit dem Bluthaselgrün sehr schön
Und hier noch ein Paar Babysöckchen, gefärbt mit roten Zwiebelschalen. Die Zwiebelschalenfarben sind auch magisch, denn sie verändern sich im Laufe des Tages mehrfach.
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