Posts mit dem Label Spinnräder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Spinnräder werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

10. Dezember 2012

Moswolt trifft Dammann

 

Ich hatte am Samstag Besuch von einer ganz lieben Freundin, die ich viel zu selten sehe. Sie hatte ihr Spinnrad dabei, ein altes Moswoltschätzchen, das lange Zeit in einem Waldorfkindergarten Staub ansetzte. Wir kardierten jede Menge Wolle, die sie mitgebracht hatte und probierten, wie man auf ihrem Rad am besten Alpaca verspinnen kann. 
Ich hatte den Eindruck, es reißt mir die Fasern aus der Hand. Ich nehme mein Hammerrad nur noch, um darauf dickere Singlegarne zu spinnen und weiss mittlerweile die fein justierbare Spulenbremse des Lendrums sehr zu schätzen und möchte bei feineren Garnen nicht mehr ohne sein. Meine Freundin fand aber schnell einen brauchbaren Rhytmus und war mit ihrem Ergebnis zufrieden.

 

Zum Gucken und Staunen brachte sie dieses angestrickte Werk mit. Sie hatte sich vor einiger Zeit mal von mir pflanzengefärbte Wolle mitgenommen und präsentierte nun dieses Teil, von dem sie noch nicht sicher ist, ob noch Ärmel dran kommen oder ob es ein Top wird (sie ist sehr schmal und zart und kann sowas gut tragen).

 

Unverkannbar ist die Ähnlichkeit zwischen meinem Dammann-Hammerrad und dem Moswolträdchen, sogar die Spulen passen (aber nur in eine Richtung).

 

6. Dezember 2011

Tussahseide-Wolle, verzwirnt mit Merinolacegarn


Auch diese Spinnerei hat dank des Tauschpakets ein neues Zuhause gefunden. Versponnen hatte ich hierfür einen Wolle-Tussahseide-Kammzug von Dornröschenwolle, den ich mit Merinolacegarn von der Kone verzwirnt habe. Der Kammzug wirkte sehr bunt, was sich nach dem Verzwirnen ganz anders darstellte.
Ausführendes Spinnrad: Mein Tom :-)

17. November 2011

Das Lendrum


Ist es nicht wunderschön? Mein Lendrum kam als Lendrum Upright Combo Wheel zu mir, also inclusive Fast- und Jumbo Flyer. Unten seht ihr den Standard Flyer. Bestellt habe ich es bei P & M Woolcraft in England. Vorteil: Ich mußte es nicht beim Zoll abholen, sondern es kam per GLS ins Haus.


Ich habe mir den Luxus gegönnt und noch einen vierten Spinnflügel bestellt - den WooLee Winder, zu dem 3 Spulen gehören. Beim Spinnen mit dem WooLee Winder erübrigt sich das Verschieben des Häkchens. Allerdings fühlt es sich für mich besser an mit dem Standard-Flyer zu spinnen, aber wahrscheinlich muss ich mich einfach nur daran gewöhnen. 


Und zu guter Letzt: Der praktische Jeansrucksack

15. November 2011

Lang erwartet, heute nun angekommen . . .


 . . . aber noch nicht ausgepackt. Ich genieße die Vorfreude . . .



18.23 Uhr: Jetzt habe ich ausgepackt :-)
. . . und es dank des unten abrufbaren Videos problemlos erstmals aufgebaut,  mein Lendrum!
Bin dann mal spinnen . . .


4. November 2011

Blattflüstern





Wir waren ein paar Tage auf meiner Lieblingsinsel und haben sonniges Nordseewetter genossen. Mit dabei waren 2 Kammzüge namens "Blattflüstern" und mein Hammerrad. 
Spinnziel war ein relativ dickes voluminöses Singlegarn für einen warmen Kinderpullover, da war der das Hammerrad gefragt. Der oben abgebildete erste Strang entstand schon vor dem Urlaub, weitere sind in Arbeit. 
Ausgesucht habe ich mir die Kammzüge nur nach der Farbe, aber die Blue Faced Leicester superwash/ Nylon-Mischung ist bestimmt für einen Kinderpullover keine schlechte Wahl.

8. Juli 2011

Wärmespender


Beim letzten Spinntreffen bei meiner Nachbarin Ute habe ich angefangen, dieses dicke Singlegarn auf dem Hammerrad zu spinnen.

Material: British Falkland Wolle von der Zauberwiese, ein Kammzug namens Wärmespender

Ich bin sehr zufrieden. Es sollte dick werden und es wird gut mit Nadelstärke 6 aufwärts verstrickbar sein.




Diese Stränge, ebenfalls ehemalige Zauberwiesenkammzüge sind zweifädig und navajoverzwirnt.
Ich bin mit ihnen allerdings nicht zufrieden, da das Garn mir beim Verzwirnen dauernd gerissen ist. Das Problem ist eigentlich keins. Ich habe entspannt gesponnen, das mag mein Tom (das alte Modell) nicht, sein Einzug ist zu stark. Ich brauche also für den langen Auszug ein anderes Rad. Mit dem Lendrum, einer Kurzleihgabe von Ute, klappte es viel besser.


Unten seht ihr das Vlies von Susi, dem Patenschaf (Norsk Spaelsau) meiner Tochter, rechts das Vlies von Schüppchen, einem Jakobschaf.


Die Patenschafgebühr habe ich dieses Jahr in der Wollwährung beglichen. Hier habe ich die Färbeschätze aufgebaut, damit sich Ute, die Schafhalterin, ein paar Stränge aussuchen konnte.

Nachtrag am 12.07.: Diese Patenschaft kann man nicht kaufen ;-)
Es ist eine Absprache zwischen meiner spinnenden, schafhaltenden Nachbarin und mir. Es geht hauptsächlich darum, das meine tierliebe große Tochter bei allen Maßnahmen rund ums Schaf dabei sein kann. Sie fährt gelegentlich mit, wenn ein Teil der Herde die Weide wechselt, hilft beim Entwurmen, assistiert bei der Schur . . . und natürlich wird Susi gründlich geknuddelt.
Ich bekomme das Vlies :-)


7. Dezember 2010

Zu neuen Ufern . . .


. . . hieß der handgefärbte Bluefaced leicester supwerwash-Kammzug von der Zauberwiese, den ich am Sonntag versponnen habe.


Mein Ziel war, ein dickes weiches Singlegarn zu spinnen, das mit Nadelstärke 6 verstrickbar ist. Um diesem Ziel nahe zu kommen, spann (oder sponn? Wer weiß es?) ich dieses Mal nicht an Tom Deluxe, sondern wählte mein 2005 bei ebay ersteigertes Hammerrad, dass einen noch stärkeren Einzug hat und damit für dicke Singlegarne prädestiniert scheint.



Im Vergleich zu den Tomspulen wirken die Spulen riesig (sind sie auch ;-), denn auch die Tomspulen fassen bereits 200 g).


Heraus kam tatsächlich ein weiches dickes Garn, das mir gut gefällt.


Im Vergleich mit dem navajogezwirnten Garn sieht man gut, dass es tatsächlich recht dick geworden ist, aber ich tippe mal, dass Nadelstärke 5 reichen wird.


Hier seht ihr rechts das dünnere Singlegarn aus dem letzten Beitrag und ein Knäuel Norosockengarn links. Sieht es nicht sehr norolike aus?

16. Oktober 2010

Diese Familie spinnt . . .

Gestern lief der am 22.09. gedrehte WDR-Beitrag unter dem Titel "Diese Familie spinnt".
Von dem mehrstündigen Filmmaterial blieben 3 Minuten und 13 Sekunden über.
Meine Farben blieben ebenso auf der Strecke, wie auch Gabis Katzenhaarexkurs, der das Drehteam zum Staunen brachte ;-), Strickschätze in der Abendsonne, skurrile Füße (Zitat der Kamerafrau) und vieles andere.
Dafür könnt ihr eine gutgelaunte Ute und einige ihrer schönen Schafe erleben (es sind viel mehr, als die genannten, die Lämmer wurden wohl nicht mitgezählt) und jede Menge Interessantes zum Thema Wolle (allerdings für euch "Wollprofis" sicher nichts Neues).
Lustig war es auf jeden Fall und mein jüngstes Töchterlein war grade sehr aufgeregt, als es Mama im "Fernsehen" am PC-Bildschirm entdeckte.
Viel Spaß beim Anschauen!

1. Juni 2010

Spinntreffen, langer Auszug und "Mix im Band"



Als allererstes möchte ich mich bei euch für die vielen Geburtstagsglückwünsche für meine Tochter bedanken. Wir hatten zwar echtes Sauwetter hier, aber trotzdem einen sehr schönen Tag.
Gestern hatte ich dann einen super netten Abend bei meiner spinnbegeisterten Nachbarin Ute, bzw. ihrer Schwester, die uns ihr mediterranes Wohnzimmer zur Verfügung gestellt hat. Nachdem ich fast 10 Jahre hier wohne, haben wir uns vor kurzem an der Weide ihrer Schafe kennengelernt. Sachen gibt´s . . .
Ich bin immer noch schwer beeindruckt. Sie hat traumhafte Spinnräder (ein Lendrum DT, ein Schacht Reeves um nur 2 zu nennen), wunderschöne Schafe und ist zudem auch noch sehr nett :-)
Fotos gibt es auch, eine Mitspinnerin hat sie hier eingestellt.
Ich habe zunächst ein Spule "Mix im Band" von Wollknoll plus Rauhwolliger Pommernwolle und Jakobschaf navajoverzwirnt. Nadelstärke 4+ sollte dabei rauskommen, das Garn sollte relativ drallarm sein und ein Probestrang mußte her. Er ist noch nicht ganz trocken, scheint aber dem Ziel nahe zu kommen (so, und jetzt ist er trocken und hat sich in ein sooo schönes Knäuel verwandelt).
Toll fand ich, den langen Auszug bei Ute zu sehen. Ich habe es mit Utes Hilfe auch wieder probiert und siehe da, am Lendrum und am Henkys funktionierte es auch bei mir. Ute hat auch an meinem Tom den langen Auszug spinnen können, aber auch ihr ist öfter mal der Faden gerissen. Im Vergleich zu den anderen Rädern ist der Einzug bei meinem Tom recht stark, der Faden hat also auch bei komplett gelockerter Bremse zu wenig Drall und reißt andauernd, wenn man nicht außerst konzentriert bei der Sache ist. Gut, das zu wissen, ich hatte schon an mir gezweifelt, da mir der lange Auszug nie so richtig gelang. Ansonsten bin ich mit Tom ja sehr zufrieden.

Mein Hammerrad (unten links) hat einen noch stärkeren Einzug, weshalb es für feinere Garne sowieso nicht in Frage kommt. Mein kleines Rad der "Naturwerkstätte Wald" (unten rechts), mein erstes Rad, das mir meine Schwiegereltern vor 13 Jahren geschenkt haben, habe ich einer Freundin als Dauerleihgabe überlassen, konnte es also leider nicht ausprobieren. Aber ich habe es so in Erinnerung, dass der Einzug dort ebenfalls sehr stark ist. Es sind alles Spinnräder mit einfädigem Antrieb.
Sehr gefallen beim Ausprobieren gestern hat mir das Rad von Henkys und natürlich das Lendrum (das Design ist einfach unschlagbar).