5. April 2009

Einfach nur Socken . . .


. . . stricke ich, denn mir fehlt die Zeit und Muße für andere Projekte. Ich bin seit Dienstag mit dem Baby allein, da mein Mann beruflich unterwegs ist. Meiner Oma geht es seit 10 Tagen sehr schlecht. Sie ist 103 und bei jedem Besuch in den letzten Tagen verabschiedete ich mich mit dem Gefühl, sie nicht mehr lebend wieder zu sehen. Immer dabei die Kleine, die aber schafft, ein Lächeln auf die Lippen meiner Oma zu zaubern, wenn das Sprechen auch schwer fällt.
Zu den Socken: Ich verstricke die selbstgefärbte und gesponnene Süddeutsche Merinowolle aus dem "nostegepinnten" Knäuel. Robust genug für haltbare Socken sollte sie sein.

Kommentare:

  1. die socken sehen wunderschön aus, so leuchtend intensive farben!
    ich wünsche dir viel kraft für die schwere zeit des abschieds und alles gute,
    linnea

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  2. Auch von mir einen virtuellen Kraftknuddler.
    Die Socken sind übrigens sehr schön.
    Liebe Grüße
    Karin

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  3. Das werden wirklich wunderschöne Socken!
    Hach... ich liebe Blau....
    Einen lieben Gruss
    Sabine

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  4. Liebe Sabine,
    Deine Socken aus dem wunderschönen Garn sind ein Stricktraum. Die Farben haben mich schon auf der Nostepinne ganz fasziniert, aber jetzt hier auf Deinen Nadeln...WUNDERSCHÖN!
    Ich kann mir sehr gut vorstellen und auch nachvollziehen, dass Dir im Moment das stricken anderer Projekt keine Freude macht und daher der Sinn nach den beruhigenden Sockenrundenstricken. Das Lächeln von Deiner Clara...zaubert Deiner Oma bestimmt etwas wunderschönes in ihr Herz, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Mein Vater blüht auch auf, wenn er Sophie auf meinem Arm sieht und wenn sie ihn anlächelt nimmt er es auch auf eine ganz besondere Weise wahr und lächelt zurück. Das sind berührende Momente...
    Ich denke an euch!

    Maartje & Sophie

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  5. Hallo Sabine,

    herzlichen Dank für deinen lieben Kommentar.
    Jetzt muss ich dir gleich mal eine Frage stellen: woran liegt es denn, dass du resisten gegenüber englischen Strickanleitungen bist? Liegt es an den 'Fachausdrücken', ist dir die Übersetzung zu zeitintensiv? Oder, oder, oder?
    Ich dachte am Anfang auch, ich würde mit meinem Schulenglisch nicht sehr weit kommen. Doch das kann ich jetzt im Nachhinein nicht bestätigen. Pfft, das ist wirklich ganz einfach! Und zu dem finde ich die Anleitungen immer so herrlich durchdacht.
    Und komme ich tatsächlich mal nicht weiter, gibt es immer jemand im Netz, der mit hilft.


    Liebe Grüße
    Sabine

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  6. Deine Socken sehen jetzt schon wunderschön aus. Ja und von deiner Oma haben wir ja schon viel gehört und gesehen.So ein langes Leben!

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  7. Wunderschöne Socken! Ich schwelge auch gerade mal wieder in dem Genuss, selbstgesponnene Wolle zu verstricken. Da meine Großeltern (zwar nicht so betagt wie deine Oma, aber immerhin auch schon gut über 80) weit weg wohnen, und ich sie nicht oft sehe, kenne ich dieses komische Gefühl des sich "Verabschiedens" und man weiß nicht, ob es endgültig ist.
    Alles Liebe
    Andrea

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  9. Sehr schöne Farben, die Socken gefallen mir ausgesprochen gut. :)

    LG Alexandra

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