Der gestrige Tag stand im Tag der Cochenilleschildlaus, bzw. ihrer herrlichen Farben.
Oben seht ihr einen von 3 handgesponnenen Strängen von
Juliane aus einer Merino-Sojaseidenmischung, die ich dem "Wolligen-Werkel-Wanderpaket" entnommen habe.
Jeder, der selbst spinnt, weiss so einen Tausch besonders zu schätzen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Juliane! Um möglichst schonend zu färben, habe ich ein Rezept gewählt, bei dem ich auf Vorbeize verzichten konnte.
Um Nachfragen vorzubeugen: Es ist das Cochenille-Rezept 13 von Dorothea Fischer.
Ich habe den handgesponnen Strang im 4. Farbzug gefärbt und dabei noch einmal einen leicht gehäuften Kaffeelöffel Weinsteinrahm zugegeben, da die Farbe zunächst sehr blass blieb (das ist eine "Improvisation" von mir).
Unten seht ihr Farbzug 1,2,3 und 5.
Sehr knallig geworden ist der mit Tonerdkaltbeize gebeizte Strang Sockenwolle rechts. Ich muss bei dieser Farbe immer an peruanische Mützen denken.
Hier noch einmal die Farben vom Wochenende, gefärbt nach Dorotheas Rezept 2.
Hier habe ich direkt 2 Stränge pro Farbzug gefärbt.
Weil es so schön ist, noch einmal ein Gruppenbild!