14. Mai 2012

Ligusterbeeren . . .


 . . . die ich Ende letzten Jahres gesammelt hatte und im Gartenschuppen getrocknet hatte waren die Farbgeber für diese nebligen Blau-Grün-Töne. Erst  löste ich die Beeren mit der Gabel ab, dann quetschte ich sie im Mörser an, um die Farbabgabe zu erleichtern.


Das feine Farbspiel ergab sich dadurch, dass ich die Wollstränge abschnittweise im Farbbad versenkt habe.


Hinten rechts eine überfärbte Brennnesselfärbung.


10. Mai 2012

Maschenmarkierer sind schon praktisch . . .


. . . wenn sie dann noch so schön sind wie diese von Rigana, die ich aus dem "Wolligen-Werkel-Wander-Paket" entnommen habe, macht es noch mehr Freude, sie zu benutzen. Jedenfalls haben sie mir beim "Inner ankle", wo es von "Llincs" und "Rlincs" nur so wimmelt sehr geholfen. Man kann sich an alles gewöhnen, sogar an englischsprachige Strickanleitungen ;-).


Was ich da verstricke? Ausnahmsweise mal mit SeWo-Color und nicht mit Pflanzenfarben von mir gefärbtes Sockengarn. Es werden mal wieder Skew socks.

4. Mai 2012

Söckchen für den kleinen Herrn . . .


. . . Jademond. Ich hoffe, dass Ramona sie ausgepackt hat (sie kamen schon einige Zeit vor seiner Geburt zusammmen mit einem kleinen Rücktauch verpackt bei ihr an). Ramona hatte eine wunderhübsche Geburtstagskerze für meine Clara gestaltet. Die Wolle für die Söckchen habe ich mit verschiedenen Dahlienblüten gefärbt und sie verbindet nun Susanne, den kleinen Herrn Jademond und mich, die wir alle Gestricktes aus der gleichen Färbung tragen.


1. Mai 2012

Auf der Suche nach der richtigen Farbe . . .


. . . für mein Tuch habe ich mich weiter dem Cochenillefärberausch hingegeben.


 @ Alpi: Ich stricke an diesem Tuch und bei der Farbgebung inspiriert hat mich ein Bild einer vergangenen Färbeaktion. Welche Cochenillefarbe jetzt dazu?



Hier nun der vorerst letzte Streich, begonnen nach dem Cochenillerezept 1 von Dorothea Fischer. Weicht man Cochenille ohne Weinsteinrahm oder Weinsäure ein, geliert sie. Es kostet einiges an Überwindung die Wolle in die wackelpuddingartige schwarze Pampe zu versenken. Greift man Stunden später in den Topf, um das Färbegut heraus zu holen, hat man das Gefühl in eine schwarze Qualle zu greifen :-)

Umso erstaunlicher sind die zarten Lilatöne, die zum Vorschein kommen, wenn man die schwarze Hülle abspült.


Komplett eingefärbt ist nun auch das handgesponnene Garn aus dem "Wolligen-Werkel-Wander-Paket".


Hier die Auswahl an Kammgarn (EINEN Strang brauche ich für das Tuch):


 Und hier der komplette Wahnsinn der letzten Tage:


30. April 2012

Pflanzengefärbter Sock-blank-Schlauch


Ich habe zum Geburtstag eine Strickmühle geschenkt bekommen. Allerdings stehe ich mit diesem Gerät auf Kriegsfuß. Es ist mir noch nie gelungen einen fehlerfreien Schlauch zu kurbeln. Trotzdem hat es Spaß gemacht mit tiefgefrorenen Dahlienblüten und Rotzholz diesen Schlauch zu färben, der jetzt von Hrefna aus dem "Wolligen-Werkel-Wanderpaket" genommen wurde. Dann mal viel Spaß beim Ribbeln und Stricken!


25. April 2012

Noch mehr Cochenillefärbungen

 

Der gestrige Tag stand im Tag der Cochenilleschildlaus, bzw. ihrer herrlichen Farben.
Oben seht ihr einen von 3  handgesponnenen Strängen von Juliane aus einer Merino-Sojaseidenmischung, die ich dem "Wolligen-Werkel-Wanderpaket" entnommen habe.
Jeder, der selbst spinnt, weiss so einen Tausch besonders zu schätzen. An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Juliane! Um möglichst schonend zu färben, habe ich ein Rezept gewählt, bei dem ich auf Vorbeize verzichten konnte.  
Um Nachfragen vorzubeugen: Es ist das Cochenille-Rezept 13 von Dorothea Fischer.

 

Ich habe den handgesponnen Strang im 4. Farbzug gefärbt und dabei noch einmal einen leicht gehäuften Kaffeelöffel Weinsteinrahm zugegeben, da die Farbe zunächst sehr blass blieb (das ist eine "Improvisation" von mir).
Unten seht ihr Farbzug 1,2,3 und 5.
Sehr knallig geworden ist der mit Tonerdkaltbeize gebeizte Strang Sockenwolle rechts. Ich muss bei dieser Farbe immer an  peruanische Mützen denken.

 

Hier noch einmal die Farben vom Wochenende, gefärbt nach Dorotheas Rezept 2.
Hier habe ich direkt 2 Stränge pro Farbzug gefärbt.


Weil es so schön ist, noch einmal ein Gruppenbild!



24. April 2012

Nicht dass ihr denkt . . .


 . . . ich würde nicht mehr färben. Grade am Wochenende habe ich mich mit Cochenillefärbungen vergnügt. Weitere Stränge, die ich heute gefärbt habe, trocknen noch. Es haben sich drei im März entstandene Rotholzfärbungen dazwischen gemogelt. Wenn ich sie nicht beschriftet hätte, würde ich sie vermutlich bald nicht mehr auseinander halten können.


Etwas sanfter zeigen sich diese vier mit Brennnesselkraut und Löwenzahnblüten gefärbten Stränge. Ob es an der Kälte und seltenen Sonne liegt? Lediglich der erste Zug der Löwenzahnblüten färbte kräftiges Gelb.


22. April 2012

Babykamel/Tussahseide und "neue" Handlinge


Weich, weich, weich ist dieses Garn aus einer Babykamel-Tussahseidenmischung von der Zauberwiese, versponnen am Tom. 
Ebenfalls sehr weich sind die Handlinge aus einer Merino-Nylon-Kaschmirmischung, ebenfalls von der Zauberwiese. Sowohl das Garn als auch die Handlinge gehören jetzt Susi, die beides dem "Wolligen-Werkel-Wanderpaket" entnommen hat. Viel Spaß damit!

 

 Aus der Nähe betrachtet gefällt mir das Farbenspiel besonders gut.

16. April 2012

Meer


Bestens erholt sind wir zurück von der Lieblingsinsel, meinem Kraftort. Mit dabei war das Lendrum. Versponnen habe ich einen herrlichen Polwarth-Seide-Kammzug in Meerfarben von Melanie. Ich habe den Kammzug in der gesamten Breite ungeteilt versponnen, um ein Singlegarn mit  großzügigem Farbverlauf zu erhalten. WUNDERSCHÖN! Weich, glatt,  anschmiegsam - ich bin gespannt auf das fertige Garn, es liegt grade im Entspannungsbad.



Ebenfalls mit dabei war dieser bunte Kammzug aus dem "Wolligen-Werkel-Wanderpaket". Der knallige, mit KoolAid und Ostereierfarben gefärbte Kammzug wird zu Stoppersocken für Clara verarbeitet. Die Wolle ist eher grob und wird sicher Einiges aushalten.


Und dieses Tuch war dabei.  Gestrickt mit Nadelstärke 3 wird es noch etwas dauern, bis ich es euch fertig vorstellen kann. 
Hier geht es mir um die Pflanzenfarben, die ich flächig kombinieren wollte. Unten seht ihr Färbungen auf Kammgarn mit braunen Zwiebelschalen und rot/violetten Stockrosenblüten.

9. April 2012

Frohe Ostern!

Dieses Jahr hat der Osterhase es geschafft, wieder rote Cochenilleeier zu färben, deren Leuchtkraft unserer Jüngsten beim Eiersuchen zu Gute kam. Auf der Ferieninsel haben wir auf die Schnelle am Samstagabend im Dunkeln nur Löwenzahn, Gänseblümchen und Brennnesseln gefunden. Es eignen sich für diese Art der "Eierkunst" alle Blüten und Blätter, die ungiftig sind, wenn man die Eier essen möchte. Cochenille ist ebenfalls als Lebensmittelfarbe zugelassen. Wie es geht seht ihr hier
Mit zwei schwach gehäuften Eierlöffelchen gemahlener Cochenille habe ich 12 Eier in 2 Zügen gefärbt.