10. Februar 2014

Weiter geht es mit der Ferse . . . Fotostory


Die Socken aus handgesponnenem Cheviot-Kettenzwirn (bzw. Navajozwirn) bereiten mir viel Spaß. Weiter geht es mit der eingestrickten Ferse, die in der Türkei und den Balkanländern verbreitet ist und deshalb auch als "Balkanferse" bezeichnet wird. Für Monitas, die so nett gefragt hatte, gibt es eine kleine, hoffentlich halbwegs selbsterklärende Foto-Sockenstory.

der eingestrickte Hilfsfaden, der später entfernt wird

die rechten Maschenglieder werden aufgenommen


der Hilfsfaden wurde entfernt


Ich habe nur die Maschen aufgefasst, die Laufmaschen bilden würden. Die obere Maschenreihe hat eine Masche weniger, da die neu aufgenommenen Maschen um ein Maschenglied versetzt sind. Bei den Abnahmen für die Bandspitze kann man das leicht ausgleichen, indem man an einer Seite des oberen Bandes einmalig auf die Abnahme verzichtet.

die Ferse wird wie eine Sockenbandspitze gestrickt

Ich habe zwischen Fußunter- und Oberseite jeweils 2 Maschen an beiden Seiten verschränkt herausgestrickt.

Wem diese Informationen zu mager sind, dem empfehle ich, mal bei Dennis, einem echten Meister der Sockenkunst, zu stöbern.


9. Februar 2014

Angestrickt . . .



Den Kettenzwirn habe ich angestrickt und mich für toe-up entschieden. Um der Stärke meines handgesponnenen Garns auf die Schliche zu kommen, habe ich die "Wraps per Inch" bestimmt (Géraldine hat mal diesen interessanten link zum Thema WPI gepostet) und bin darauf gekommen, dass ich dieses Garn wie zwei 4-fach Sockenwollfäden verstricken kann. Ich stricke mit Nadelstärke 4 und habe für Größe 39 nun 44 Maschen auf den Nadeln. Ich werde eine "Balkanferse" stricken, also eine nachträglich eingestrickte Ferse, die ich mit einem Beilaufgarn verstärken werde, und weiß nun, dass ich genug Garn habe, denn ich habe für jede Socke bisher erst 23 g verstrickt. Das hat mich schon überrascht.
Das Leuchtorange ist in der Realität weniger schrill, auch meine Originalbilder geben es gut wieder, aber Google verändert es beim Hochladen. Na, ja, nicht aufregen . . .




7. Februar 2014

Dramatik pur . . .

 
. . . versprach dieser nach einer blutrünstigen Dame namens Lamia benannte Kammzug von Natalja.
Ich hatte so Lust mal wieder was Dünneres zu spinnen und möchte es noch einmal mit Socken versuchen. Tja, ich fand das Singlegarn eigentlich schon seehr dünn, das fertige navajoverzirnte Garn (links frisch von der Haspel, rechts schon gewaschen) hat jedoch eine Lauflänge von ca. 200m/100g. Ich habe zwei Stränge von ca. 59g und hoffe, dass das für ein Paar Socken reicht. Vielleicht sollte ich toe up stricken. Mir juckt es in den Fingern, die Wolle aus robuster Cheviotfaser anzustricken, die sich toll verspinnen ließ.

59g  Kammzug
59g Navajozwirn

im Vergleich mit 4-fach Sockenwolle

mein lieber WooLeeWinder, zum Zwirnen perfekt

6. Februar 2014

"Sonnentau" nähert sich der Fertigstellung . . .



. . . und ich sage euch, die Abschlusskante ist wirklich bääh. Nur Tentakeln stricken ist etwas nervig, aber bald ist es geschafft und ich kann euch das Tuch in all seiner Pracht zeigen. So fing es an. Google macht übrigens wieder ganz fiese Sachen mit meinen Fotos :-(
Sie versuchen es wieder mit der "automatischen Bildoptimierung". Grauenhaft.


26. Januar 2014

Gefärbt wird auch noch . . .


 . . . viele Pflanzenfärber machen ja im Winter Pause, aber das kann ich nicht ;-)
Es musste mal wieder sein und ich ärgerte meinen Mann in der Küche mit dem Geruch von gekochtem Laub und Zwiebelschalen, lecker, lecker . . .
Die Färbungen sind schon eine Woche alt, aber erst heute hübschte ich die letzten beiden Stränge fürs Gruppenfoto auf. Sie waren beim Färben doch ziemlich zerwuselt worden und ich musste alle noch einmal haspeln. Farbgeber waren Blutpflaumenblätter und rote Zwiebelschalen. Wie es sich für Pflanzenfärbungen gehört, überraschten sie mich mal wieder.





21. Januar 2014

Ich gebe es zu, ich bin im Mützchenfieber


Meine Enkelkind brauchte eine neue Quynnmütze (ravelry-Anleitung) und Oma strickte . . . Zunächst schlug ich irrtümlich eine Größe an, die der junge Mann schon auf Lager hat, die aber noch zu groß ist.
So wurde improvisiert, denn die Anleitung sieht eine Zwischengröße nicht vor. Das Mützchen, mit 66 angeschlagen, wurde heute übergeben und passte genau auf seinen Kopf und verwandelte ihn in einen süßen Zwerg. 
Gestrickt sind beide Mützen aus Noro Kureyon in einer meiner Lieblingsfarbnummern, der 150. Ich habe zum Glück davon noch ein paar Knäuelchen, ist eine Auslauffarbe, wenn man sie überhaupt noch bekommt.


Da Julian ja bereits ein Mützchen in der größeren Größe hat, kommt diese in den shop. Hier finde ich auch den Farbverlauf besonders gelungen (da habe ich mit der Neukombination von Knotenknäueln etwas nachgeholfen ;-) ).


15. Januar 2014

Noch ein Quynnmützchen . . .



Weil es so viel Spaß macht, habe ich direkt noch ein etwas größeres Wollhelmchen aus der weichen handgesponnenen Wolle gestrickt. Jetzt ist aber erst Mal mein kleiner Enkel dran, dessen erste Quynn-Mützchen, die er viel getragen hat, nun zu klein geworden sind.


12. Januar 2014

Zuckerstangenmützchen


Das ist aus dem kleinen Strang Zuckerstangenwolle geworden. Ein zuckersüßes Zuckerstangenmützchen, das von der bezaubernden Clara präsentiert wird. Die Puppenclara wohnt seit Freitag bei uns und hat aller Herzen im Sturm erobert.



11. Januar 2014

Technik, die begeistert ;-) . . .

Zuckerstangenwolle, lecker

. . . das ist die beste Lazy kate, die ich besitze. Ein altes Körbchen von Ikea, 2 olle Metallstricknadeln und fertig ist die Zwirnstation, die ich so ähnlich neulich bei Katja bewunderte. Diese ungebremste Lazy kate ruckelt nicht und das Zwirnen macht endlich wieder Spaß.


Ich verzwirnte damit eine Spule naturfarbener südamerikanischer GOTS-Merino und eine Spule butterweicher Polwarthwolle, eine schöne Färbung von Sonnentaler. Da bin ich mal fremd gegangen (sonst bediene ich mich ja meistens nebenan in der Stockumer Wollwerkstatt) und war sehr begeistert von dem völlig filzfreien Kammzug (und da bin ich durch Géraldine und Melanie verwöhnt).


Die beiden Spulen verzwirnte ich dann mit Hilfe eines Spinnflügels, dessen Technik beim Zwirnen dann ebenfalls begeistert, des WooLee winders fürs Lendrum. Auf die Spule passten dann maximal 112 g Zwirn, so dass ich 3 Einzelstränge erhielt.


Die Farben und das Material prädestinieren diese Wolle für Babystrick. Den kleinen Strang habe ich mir schon gewickelt und werde daraus ein Mützchen beginnen (mal schauen, ob 35 g reichen).


Diesen Strang könnt ihr im shop finden, falls ihr auch Lust auf Babymützchen habt ;-)
Nachtrag: Weg isser


4. Januar 2014

Die erste Bildergeschichte in diesem Jahr . . .


Es war einmal ein von Géraldine gefärbter Kammzug aus Neuseelandwolle . . .


. . . der wurde in vier Längsstreifen geteilt und zu einem Singlegarn versponnen.
Die erste Spule füllte sich am Neujahrstag, die zweite gestern . . .


Heraus kamen Geschwister, aber keine Zwillinge. Der Neujahrsstrang hat eine Lauflänge von ca. 293 Meter auf 100 Gramm, der andere von ca. 250 Meter auf 100 Gramm. 
Das war nicht beabsichtigt, spricht aber dafür, dass ein Mensch am Spinnrad sitzt und keine Maschine. Ich denke, dass sich beide trotzdem gut zusammen verarbeiten lassen, z. B. zu einem großen asymmetrischen Tuch  und eventuell noch Mütze oder Stulpen dazu.
Das hat mal wieder richtig Spaß gemacht!
Da ich immer noch an dem Tuch für meine Mutter stricke, landen diese Beiden nachher im Shop.

Nachtrag am 4.1.14: Tja, die Geschwister sind sich doch ähnlicher als gedacht. Der erste Strang wiegt nämlich deutlich mehr. Beide Stränge sind nun wirklich trocken und statt 293 Meter Lauflänge sind es 267 Meter. Ich habe bei meiner ersten Berechnung einfach das falsche Gewicht berücksichtigt. Da hat Géraldine mir ein paar Gramm geschenkt.  ;-)