1. April 2010

Nadelbruch in der vorletzten Runde . . .


. . . kann mich nicht schrecken, auch wenn es eine Nadel meines einzigen 2,75er Nadelspiels betrifft. Die nach dem Bruch längere Seite werde ich mir zurechtschleifen, damit ich die zweite "Paraphernalia"-Socke stricken kann.
Das Stricken dieser Socke war von Anfang bis Ende ein reines Vergnügen. Ich hatte den Eindruck, dass ich mich mit diesem aus Tagetesblüten selbstgefärbten Farbton während des Strickens immer mehr verbunden habe. Das Material, ein Schurwollkammgarn mit der Lauflänge von 333 m/100g, gefällt mir sehr gut. Ich weiß, dass es nach dem Waschen sehr weich wird, trotzdem aber eine glatte Textur behält (das gefällt mir!). Die Anleitung weist leider ein paar Fehler auf, die aber mit etwas logischem Denken erkannt werden können. Wenn beispielsweise ein Rapport 3 mal wiederholt werden soll, dann strickt man ihn doch eigentlich insgesamt 4 mal und nicht 3 mal. Na, ja, ich will nicht meckern, mir gefällt die fertige Socke einfach viel zu gut. Sie wiegt übrigens genau 50 g, kein Grund zur Sorge, was die zweite Socke angeht, denn der Strang wog (der Firma Wollknoll sei Dank) nicht 100 g, sondern 104 g.



Zum Thema Holznadeln möchte ich euch noch meine Lieblinge zeigen. Ein 20 cm langes 3er Nadelspiel aus Walnussholz, ein 10 cm langes 2,5er Spiel aus Ebenholz (perfekt für Fingerhandschuhe und als Zopfnadeln) und ein 18 cm langes 3,5er Nadelspiel aus Bahia-Rosenholz. Die Vorliebe für diese Hölzer rührt daher, dass ich einige Jahre als Erwachsene Blockflöte im Ensemble gespielt habe und der Geruch meiner Flöten aus Birnbaum, Ahorn, Ebenholz und Palisander Erinnerungen an die Liebe zu diesen Instrumenten und der Musik des Barock und der Renaissance, wie ich sie bereits als Kind empfunden habe, weckt.
Die Holznadeln erfordern jedoch eine gewisse Sensibilität. Wenn sie brechen, dann hat das einen Grund und liegt nicht an der Nadel, sondern an der Strickerin. Ich war heute beispielsweise zu ungeduldig, weil ich endlich das fertige Werk bewundern wollte.
Zu guter Letzt habe ich noch eine Frage an euch? Wenn ihr Socken mit zwei Rundnadeln strickt, welche Länge empfehlt ihr mir für die Nadel. Sind 40 cm gut oder zu kurz?

30. März 2010

Verzopftes wächst . . .


Ein gutes Stück weiter gekommen bin ich mit der verstrickten Tagetesfärbung. Mir gefällt das Muster sehr gut, dass ich nach dieser Anleitung von Taina, die es bei ravelry gibt, stricke. Ich habe lediglich das Bündchen durch 5 Reihen des 3r-1l-Musters ersetzt, weil es mir so besser gefällt. Ansonsten habe ich einen Teil meiner Pflanzenfarbschätze ausgepackt und ärgere mich mal wieder darüber, dass mein Fotoapparat "Grün nicht richtig kann".

29. März 2010

Stricklust auf Verzopftes


Nach dem schlichten Krausrechtsgestricke für Tomten habe ich in den letzten Tagen Lust auf Verzopftes bekommen. Meine Lebensgeister kehren langsam zurück und auch die Lust auf die Farben des Frühlings, vor allem darauf mal einen selbstgefärbten Strang zu verstricken. In diesem Fall ist es einer von vielen aus einer unglaublich ergiebigen Färbeaktion mit Tagetesblüten.

27. März 2010

Tomten in Aktion




Die I-Cord-Blende ist fertig. Jetzt fehlt nur noch der Reißverschluss, den ich aber erst in den nächsten Tagen besorgen kann, da ich mich bei Clara, der es jetzt langsam besser geht, mit einer Bronchitis angesteckt habe. Wenn der Reißverschluss eingenäht ist und die Jacke geschlossen werden kann, werde ich noch einmal einen kritischen Blick auf die Ärmellänge werfen und eventuell noch ein paar Rippen anstricken.



24. März 2010

I-Cord-Blende für Tomten


Aus diesem Beitrag wurde das "Modular Tomten Jacket" von Elizabeth Zimmermann für Clara. Nun sind die Ärmelnähte geschlossen und es geht an die Ausarbeitung. Da ich einen Reissverschluss einsetzen möchte und den Kanten, grade auch an der Kapuze, mehr Stabilität verleihen möchte, habe ich mich dazu entschlossen, einen I-Cord als Blende anzustricken. Ich stricke den I-Cord über 4 Maschen, wobei ich die 4. Masche wie zum Rechtsstricken abhebe und die nun folgende vom Rand aufgefaßte Masche verschränkt abstricke und die rechts abgehobene Masche darüberziehe. Dazu habe ich eine gute Videoanleitung bei youtube gefunden. Ich nehme für jede Rippe ein Masche vom Rand auf und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.



Und so sieht die I-Cord-Blende von der Rückseite aus.


17. März 2010

Skew - der rechte schräge Socken


Hier ist Nummer eins, der rechte "Skew". Es ist gar nicht so einfach seine eigenen Füße zu fotografieren. Jetzt stricke ich erstmal etwas Anderes zu Ende, bevor ich mit Nummer 2 anfange. So einen "Skew" stricke ich nicht mal so nebenher. Ich mußte schon ständig in die Anleitung schauen, um mich nicht zu vertun.


Heute war ich übrigens zum ersten Mal seit einem Jahr wieder beim Treffen der "Niederrheinspinner". Ich habe mich sehr gefreut Gudrun wieder zu sehen und Frau Nadelgeklapper hat mich an ihrem "little gem" spinnen lassen. Dann durfte ich noch einen zweifädigen "Tom" ausprobieren und eine "Rose" von Majacraft bewundern.
Ich habe den guten Vorsatz, wieder öfter zu kommen.

13. März 2010

Spulenrest navajoverzwirnt


Ein kleiner Rest des "Mayflower-Garns" blieb als Single auf einer Spule. Was damit tun? Ich habe das Singlegarn dreifach verzwirnt nach Navajoart und mich gefreut, dass mir das ganz gut gelungen ist. Ich habe bei dieser Technik häufig das Problem, dass meine Hände nicht so schnell Schlaufen häkeln wie meine Füße treten ;-).

9. März 2010

Die schräge Socke - Skew




Gesehen habe ich sie bei Angela gesehen und war sofort hin und weg. Gestrickt wird "Skew" nach einer Anleitung aus "knitty". Überraschenderweise kam ich mit StrEnglisch, dem Strickenglisch gut zurecht.
Es hat lediglich eine Socke bis zur Ferse gedauert, bis mir klar wurde, dass "Llinc "und "RLinc" identisch mit der Zunahmetechnik sind, die Elisabeth Lavold für ihre Wikingermuster beschreibt (manchmal dauert es eben, bis der Groschen fällt).
Die Konstruktion der Ferse ist faszinierend, das Stricken macht sehr viel Spaß, nur leider komme ich immer nur so weit, wie meine 19 Monate alte jüngste Tochter mich läßt ;-)

6. März 2010

Ein würdiges Strickprojekt . . .


. . . habe ich für dieses magische Knäuel gefunden. Was für ein großes Vergnügen es zu wickeln und zu bewundern. Noch schöner als das erste Anspinnen, und das Verzwirnen ist für mich das Wickeln des fertigen Garns zum Knäuel (wieder mit Hilfe meiner Küchenkrepphalterrolle als Nostepinne).
Das Verstricken ist aber auch sehr aufregend!!! Vor allem da ich mich mit einer englischen Anleitung auseinandersetzen muss und das zu strickende Stück etwas revolutionär Neues an sich hat.

2. März 2010

Um-den-Hals-Dingsi


Aus dem selbstgeponnen Garn aus dem selbstgefärbten "Crazy-Kammzug" wurde dieser weiche Rundschal für meine große Tochter. Es ist KEIN Möbiusschal, sondern ein ganz einfacher Schlauch, für den ich 240 Maschen mit Nadelstärke 4 aufgenommen habe. Anschließend folgten im Wechsel 3 Runden rechte und 3 Runden linke Maschen. Den Abschluss bildeten 3 Runden rechts.