. . . von vorgestern geworden. Nach dem zweiten Farbzug würzte ich das Süppchen mit weiteren Blüten, auch von der Färberkamille, deren sonniges Gelb ich sehr mag.
8. August 2013
6. August 2013
Heute gibt es Blütensüppchen . . .
. . . mit genau diesen Zutaten ;-)
Man nehme 400 g Dahlienblüten . . . und warte ab, was passiert. Alle Blüten, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht so aussehen, sind erprobte Orangefärber.
Dieser üppig blühenden Kaktusdahlie, die als Knolle aus dem Garten meiner Schwiegermutter zu mir kam, hätte ich das leuchtende Orange, das sie neulich auf einem Teststrängchen hinterlassen hat, gar nicht zugetraut. Umso mehr habe ich mich gefreut, denn bei dieser Blütenform kommt einiges an Masse zusammen.
1. August 2013
Endlich wieder in Dahlienfarben schwelgen
Und da sind sie, meine Dahlienabenteuer. Links oben seht ihr meinen Teststrang aus dem letzten Beitrag. Zusätzlich zu den beiden schon gezeigten Blütensorten kamen noch diese hellroten Blüten, die neu in meinem Garten sind, mit auf die Wolle. Was ich schon ahnte - auch sie färben kräftig orange. Die Stränge daneben sind weniger intensiv, teilweise mit Tagetes und Färberkamille kombiniert und gefallen mir auch sehr.
Jetzt habe ich Urlaub und freue mich auf meine Dahlienblüten, Zeit für meine Töchter und darauf, etwas für meinen im Oktober erwarteten Enkelsohn zu stricken. Das Leben kann so schön sein!
Eine Arbeit, vor der ich mich schon lange drücke, will aber auch erledigt werden. Mal sehen, ob ich es schaffe endlich das Büro der Stockumer Wollwerkstatt zu streichen und einzurichten.
Nachtrag: Ihr Lieben, vielen Dank für eure netten Kommentare, die Urlaubswünsche und das Interesse an meinem Färbungen! Ich freue mich immer sehr darüber. Ich blogge seit mittlerweile 2006 aus Spaß daran, mein wolliges Hobby mit euch zu teilen und möchte das auch weiterhin so halten. Wer meine pflanzengefärbte Wolle gern kaufen möchte, liest bitte mal hier. Fragen dürft ihr immer, am besten per e-mail, aber manche Stränge möchte ich auch gern für mich behalten ;-).
Nachtrag: Ihr Lieben, vielen Dank für eure netten Kommentare, die Urlaubswünsche und das Interesse an meinem Färbungen! Ich freue mich immer sehr darüber. Ich blogge seit mittlerweile 2006 aus Spaß daran, mein wolliges Hobby mit euch zu teilen und möchte das auch weiterhin so halten. Wer meine pflanzengefärbte Wolle gern kaufen möchte, liest bitte mal hier. Fragen dürft ihr immer, am besten per e-mail, aber manche Stränge möchte ich auch gern für mich behalten ;-).
31. Juli 2013
Blick in meine Färbetöpfe
Die Dahlien in meinem Garten geben nun ihr Bestes. Die Blütenpracht ist unbeschreiblich und ich kann endlich so viele Blüten ernten, dass ich Testfärbungen mit gleichen Blüten machen kann.
Knalliges leuchtendes Orange auf Wolle liefern diese Riesenblüten.
Heute morgen konnte ich zwei davon abschneiden, hier von C. präsentiert.
Zuverlässig und noch tiefer orange färben diese Blüten. Allerdings muss man lange sammeln (und einfrieren), um auf die benötigte Menge für eine reine Färbung zu kommen. Ich habe in diesem Jahr 7 Pflanzen davon am Start. Ich bin froh, dass fast alle meiner Dahlienknollen den Winter überstanden haben, auch wenn es zunächst nicht so aussah und es Wochen dauerte, bis endlich Augen erschienen. Ich habe auch ein paar neue Dahlien in meinem Garten auf deren Farben ich sehr gespannt bin und die ich euch bei Gelegenheit vorstellen werde.
Bei Dahlienfärbungen bin ich absolut prozessorientiert. Ich liebe es die Blüten mit heissem Wasser zu überbrühen und zu sehen, wie sich sofort die Farbe aus den Blüten löst und den Sud orange färbt.
Ich bin sicher, auch das Ergebnis wird sich sehen lassen können. Ich freue mich drauf.
27. Juli 2013
Gold und Silber?
| Tagetesblüten und schwarze Stockrosenblüten auf Seide |
Oder Messing und Zink? Oder Tagetes und Stockrose? In der letzten Woche färbte ich mit schwarzen Stockrosenblüten, die Géraldine für mich gesammelt hat und mit den Blüten, die mein Garten so hergab. Vor allem Tagetes gab es reichlich zu ernten, die ich pur und kombiniert mit Färberkamille und Dahlienblüten verwendet habe.
| Tagetes-, Färberkamillen- und Dahlienblüten |
| schwarze Stockrosenblüten auf Wolle, Wolle/Seide und Seide |
22. Juli 2013
Das Museums-Gartenfest am Voswinckelshof . . .
. . . gestern hat mir sehr gut gefallen. Es stand in diesem Jahr unter dem Stern der Pflanzenfärberei und Ute und ich haben dort unsere Zelte aufgeschlagen. Ute unterstützte mich mental und tatkräftig und kam zur Freude der Besucher dazu, aus ihren Spaelsaulöckchen ein schönes Artyarn zu spinnen.
Ich habe mich darüber gefreut, dass viele der Besucher sehr interessierte Fragen zum Thema Pflanzenfarben gestellt haben und sich lange bei uns aufgehalten haben. Ich war wirklich gut beschäftigt.
Auch der Besuch von Andrea, einer stillen Leserin, war sehr nett. Sie hat sich einen meiner Lieblinge mitgenommen. Einen Strang himmelblauer Seide, gefärbt mit der küpenlosen Waidfärbung. Auf dem Wäscheständer vorn flattern ein paar Seidentücher, denn ich hatte morgens in meinem Garten Waidblätter geschnitten, sie in der Kühltasche mitgenommen und im durchsichtigen Plastikeimer damit gefärbt (lustigerweise erkannten viele sachkundige Augen, dass es sich bei dem Eimer um einen Tummy Tub handelte).
Ich hoffe, dass Ludger (der uns mit Kaffee, Kuchen und was man zum Leben so braucht, versorgt hat) noch ein paar schöne Fotos gemacht hat, denn ich habe nur das eine Bild.
Nachtrag am 23.07.: Er hat! Schaut mal hier.
Nachtrag am 23.07.: Er hat! Schaut mal hier.
15. Juli 2013
Der ultimative Neugeborenen-Quynn
Es zeichnet sich ein Ende der hartnäckigen Familienkrankheit ab. Heute bleiben alle noch zu Hause, aber es ist keinem mehr schlecht und die ganz große Schlappheit lässt nach. Aus einem von Géraldine gefärbten Kammzug (@Geraldine: Mir ist wieder eingefallen, was es war, nämlich Polwarth-Seide), versponnen am Sonntag auf dem Hilshof, anschließend teilweise aus dem Knäuel verzwirnt (und da gab es leider wieder Fadensalat, sodass ich zur Schere griff), entstand dieser himmlisch-blaue Strang. Da das Garn so weich und vor allem glatt ist, wollte es sich auf dem Knäuelwickler gar nicht wickeln lassen und rutschte effektvoll auseinander, als ich Gästen von Ute in der Wollwerkstatt die Funktion dieses Geräts zeigen wollte.
Da mir Zweifel kamen, ob das kleine Quynn-Mützchen aus Noro Kureyon für ein ganz kleines Baby nicht doch zu kratzig ist (obwohl Kureyon nach dem Waschen wirklich deutlich weicher wird), strickte ich vorgestern, als es mir stundenweise besser ging, dieses kleine, wirklich kuschelweiche Exemplar.
12. Juli 2013
Noch ein Quynnmützchen
Ursprünglich hatte ich ja vor für mein Enkelkind das Pop blanket zu stricken und euch deshalb nach Noro Kureyon-Resten gefragt (nicht dass ich mir das Garn nicht selbst kaufen könnte, aber ich hatte auf eine bunte Mischung gehofft). Allerdings schlug meine erste Euphorie schnell um, denn ich hatte Probleme mit dem Abketten der Patches. Dann färbte das Norogarn beim Waschen die naturfarbene Umrandung ein und die wulstigen Nähte gefielen mir nicht für den Verwendungszweck als Babydecke.
So werde ich eure Schätze anders verarbeiten, nämlich beispielsweise zu süßen Mützchen verstricken. In diesem Mützchen steckt Kureyon von Melanie und Julia, lieben Dank, ihr Zwei. Sobald ich die beiden anderen Spenderinnen ermittelt habe (muss noch mal meinen e-mail Eingang durchforsten) wird die versprochene Dankeschönverlosung starten.
So ein Mützchen geht immer, auch wenn die ganze Familie (bzw. alle die hier noch wohnen) incl. Mutter krank ist.
Eigentlich wollte ich noch soviel vorbereiten für das Museums-Garten-Fest nächsten Sonntag . . .
Gern würde ich jetzt Schafgarbe und Rainfarn ernten gehen, tja . . .
Das neue Quynn-Mützchen habe ich nun mit Nadelstärke 5 gestrickt, die Maschenprobe stimmt genau, aber es wiegt trotzdem viel weniger als in der Anleitung angegeben, nämlich 35 statt 47g. Merkwürdig.
8. Juli 2013
Quynn für Ella :-)
Fünf Stunden bei Sommerwetter im Stau und zähfließendem Verkehr stehen? Mit Strickzeug kein Problem. Am Freitag entführte mich mein Mann nach Bad Mergentheim in den Schlosshof zum Mark Knopfler Open-air-Konzert. Wir waren genau 2 Minuten vor Konzertbeginn da und es war wirklich sehr, sehr schön.
Auf der Hinfahrt entstand Quynn-Mützchen Nr. 1, auf der Rückfahrt die größere Version. Quynn passt der vielgeliebten Ella - und das ist gut so. Denn dann wird das Mützchen auch meinem Enkelsohn passen, der, wenn hoffentlich alles gut geht, Ende Oktober das Licht der Welt erblicken wird.
Und da so ein Köpfchen schnell wächst, habe ich es direkt in 2 Größen gestrickt.
Auf die Schnelle hatte ich nur ein Nadelspiel in 4,5 mm (wie in der Anleitung angegeben) gefunden. Ich verstricke Noro Kureyon aber lieber mit 5 mm aufwärts. So habe ich nicht die kleinste Größe gewählt, sondern die zweite und dritte. Ich finde diese Mützenkonstruktion genial. Das Stricken macht Lust auf mehr.
4. Juli 2013
Gefärbt mit roten Rosen und gesponnen beim Spinntreffen
Das zweite Mal habe ich heute mit Rosenblüten gefärbt. Die erste Färbung, eine Solarfärbung vor 3 Jahren, lieferte ein schönes Gelb. Dieses Mal wurde die Farbe anders, aber seht selbst. Gefärbt habe ich mit Blütenblättern überreifer Blüten, die bei Berührung abfielen.
| 400 g Rosenblütenblätter |
Der Farbton erinnert an nassen Sand. Je trockener die Wolle und das Seidentuch wurde, desto grünstichiger wurde er. Ich glaube, das ist ein wunderbarer Kombifarbton. Mal sehen wie er morgen komplett getrocknet aussieht.
Die Wolle duftet auch gewaschen noch nach Rose.
Nachtrag am 5.7.13: Getrocknet und im Morgenlicht präsentiert sich die Wolle doch eher wie auf dem oberen Bild. Nasser Sand mit einem leichten Grünstich (vermutlich Algen ;-) ).
Beim Spinntreffen am Dienstag in unserer Stockumer Wollwerkstatt entstanden diese beiden Stränge.
Insgesamt 200 g Neuseelandwolle, gefärbt von Géraldine, verwandelten sich am Tom in dieses Singlegarn, ungefähr mal wieder Noro-Kureyon-Stärke. Ich mag diese Optik total gern. Was mich erstaunt hat war, dass ich die Flügelbremse von Tom sofort etwas anziehen musste. Ich bin in letzter Zeit wohl flinker mit den Händen geworden, denn normalerweise spinne ich am Tom völlig ungebremst.
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