17. März 2012

Üben, üben, üben . . .


. . . macht mir momentan viel Spaß. Ich lerne mein Lendrum kennen. Nachdem ich zu "Frühlingsglanz" zwei relativ drallarme Singlegarne verzwirnt habe, habe ich nun bewußt ein Singlegarn mit mehr Drall gesponnen.  Es darf sich jetzt einen Tag auf der Spule entspannen und morgen wird es dann mit sich selbst verzwirnt.
Ich finde, dass sich der Drall mit der Spulenbremse am Lendrum viel leichter regulieren läßt als mit den mir bisher vertrauten Flügelbremsen. 
Ein weiteres Übungsfeld momentan ist das Spinnen von Dick-Dünn-Garn. Es klappt zunehmend besser, auch wenn ich zur Zeit noch Süddeutsche Merinowolle (im übrigen eine ganz tolle weiche Qualität, die ich in einem Ladenlokal in Tübingen gekauft habe) als Übungsgarn benutze, weil mir die handgefärbten bunten Kammzüge zu schade sind. Unten seht ihr eine Strickprobe.

Kommentare:

  1. Dein Gefühl trügt Dich nicht. Beim Lendurm lässt sich der Einzug durch die Spulenbremse wirklich leichter regulieren als bei einem Flügelgebremsten Rad. Ich spinne auch auf einem Lendurm und auf einem Louet S10. Das Louet hat seine Stärken, ohne Frage, aber es kommt mir vergleichsweise vor wie ein Traktor. Ich bin immer noch sicher, dass ich mich mit dem Lendrum richtig entschieden hatte.
    Deine Dick-Dünn Strickprobe sieht sehr schön aus. Kuschelig! Und viel Spaß noch mit Dinem Lendrum!

    Liebe Grüße
    Margit

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  2. ich hab mir bei Louet und Lendrum nun das bremssystem a la teal mit gewichtsbeutel abgeaendert, und mag beide noch mehr als vorher, weil die einstellungen wiederholbar sind! und ich stelle fest, dass du deine spulen genauso voll spinnst wie ich:) schoene farben, sehr feurig - obwohl mir die lila/gelb/gruen toene aus der vorherigen post auch sehr gut gefallen haben. ich muss noch eine gute weile uni spinnen, damit ich genug fuer ein projekt habe - aber dann wirds bei mir auch wieder bunter!
    happy spd (st patrick's day:)
    Bettina

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